19 March 2026, 16:32

Bayern verschärft Regeln für Ferienwohnungen gegen Wohnungsnot ab 2026

Leerer Büroraum mit schwarzen Böden, weißen Wänden, elektrischen Lampen, Kabeln, Türen, Schränken, Fenstern und einer Außenansicht von Gebäuden und Bäumen.

Neue Transparenz zur Verhinderung von Missbrauch von Wohnraum - Bayern verschärft Regeln für Ferienwohnungen gegen Wohnungsnot ab 2026

Der bayerische Landtag hat ein neues Gesetz zur Regulierung von Kurzzeitferienvermietungen verabschiedet. Das Gesetz zur Bekämpfung des Wohnraummissbrauchs soll der Wohnungsnot entgegenwirken, indem es die Kontrollen für Plattformen wie Airbnb verschärft. Die neuen Regeln treten am 1. April 2026 in Kraft und sind auf ein EU-weites digitales Meldeverfahren abgestimmt.

Das Gesetz räumt bayerischen Kommunen erweiterte Befugnisse ein, um Ferienwohnungen auf Kurzzeitbasis besser zu überwachen und einzuschränken. Eigentümer müssen ihre Objekte künftig offiziell registrieren und die Registriernummer an die Buchungsplattformen weitergeben. Verstöße gegen die Vorgaben können nach dem neuen Rahmenwerk mit Strafen geahndet werden.

Kritiker argumentieren seit Langem, dass Ferienwohnungen die Wohnungsknappheit in Städten verschärfen. Das Gesetz ermöglicht es den lokalen Behörden zudem, auf ein EU-Datennetzwerk zuzugreifen, was die Durchsetzung erleichtert. Damit folgt Bayern dem Vorbild von Berlin, Hamburg, München und Teilen Nordrhein-Westfalens, wo ähnliche Systeme bereits bestehen.

Die Neuregelung ist Teil der größeren EU-Bemühungen, Mietvorschriften zu vereinheitlichen. Die aktualisierten bayerischen Bestimmungen werden in die digitale Plattform der Union eingebunden, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Durchsetzung zu stärken.

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Ab April 2026 müssen Immobilienbesitzer in Bayern mit strengeren Kontrollen rechnen, wenn sie Wohnungen auf Vermietungsplattformen anbieten. Ziel des Gesetzes ist es, den Wohnraum für Langzeitmieter zu erhöhen, indem unregulierte Touristenvermietungen eingedämmt werden. Die Kommunen erhalten direkten Zugang zu EU-weiten Daten, um die Einhaltung der Vorschriften zu überwachen und Verstöße zu sanktionieren.

Quelle