26 April 2026, 12:35

Bayerns Frauen halten Barcelona mit dramatischem Remis in Schach – doch zwei Rote Karten trüben den Erfolg

Eine Gruppe von Menschen auf einem Fußballfeld mit einer roten und weißen Flagge im Vordergrund, einem Bogen mit dem Text "Bayern München vs Bayern München Wetten & Vorschau" im Hintergrund und einer großen Menschenmenge im Stadion.

Bayerns Frauen halten Barcelona mit dramatischem Remis in Schach – doch zwei Rote Karten trüben den Erfolg

FC Bayern München erkämpft sich ein hart umkämpftes Remis gegen den FC Barcelona vor Rekordkulisse in der Champions League

Vor 31.000 Zuschauern – einem neuen Rekord für die Frauen-Champions League – sicherte sich der FC Bayern München ein mühsam errungenes Unentschieden gegen den FC Barcelona. Die Partie war von zwei Roten Karten geprägt, darunter eine für Bayerns Trainer, als die Emotionen in der Schlussphase hochkochten. Trotz der Rückschläge vermeiden die Münchnerinnen damit eine weitere deutliche Niederlage nach der 1:7-Pleite im Auftaktspiel.

Die Bayern begannen die Partie defensiv und konzentrierten sich darauf, Barcelonas Offensivspiel einzudämmen. Ihre Bemühungen trugen Früchte, als Franziska Kett in der 69. Minute den Ausgleich erzielte und eine Vorlage von Pernille Harder verwertete. Der Treffer glich das Spiel aus und gab den Gastgeberinnen neue Hoffnung.

Doch die Partie nahm eine dramatische Wende in der 79. Minute, als Kett des Feldes verwiesen wurde, nachdem sie Salma Paralluelos Zopf gezogen hatte. Bayern-Trainer José Barcala protestierte heftig gegen die Entscheidung und sah ebenfalls die Rote Karte. Später argumentierte er, Kett habe möglicherweise das Trikot und nicht die Haare greifen wollen – ein unbeabsichtigter Kontakt hätte seiner Meinung nach nicht zu einem Platzverweis führen dürfen.

Nach dem Spiel kritisierte Bianca Rech, die Sportdirektorin der Bayern-Frauen, die Rote Karte als ungerechtfertigt. Mannschaftskapitänin Giulia Gwinn erkannte zwar die Klasse Barcelonas an, blieb aber zuversichtlich für das Rückspiel. Doch die Münchnerinnen müssen das zweite Duell nun ohne Kett und Barcala bestreiten, die beide gesperrt sind.

Das Remis hält Bayerns Chancen im Wettbewerb am Leben, doch die Aufgabe wird ohne zwei Schlüsselspielerinnen deutlich schwieriger. Im Rückspiel hat Barcelona Heimvorteil – die Bayern müssen dann nicht nur gegen den Gegner, sondern auch gegen die Abwesenheit ihrer Gesperrten kämpfen. Das Ergebnis markiert zwar eine Steigerung nach der hohen Anfangsniederlage, doch das entscheidende Spiel verspricht eine harte Prüfung zu werden.

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