03 April 2026, 16:37

Bayerns neue Heimatstrategie setzt auf Generationenverbund und Bürgerideen

Schwarz-weiß-Bild eines Gebäudes auf der rechten Seite mit Menschen, die auf der Straße davor gehen, und Text auf der linken Seite, der "Altengerechtigkeit und die Rolle der Fiskalpolitik" liest.

Bayern wünschen eine engere Interaktion unter allen Generationen - Bayerns neue Heimatstrategie setzt auf Generationenverbund und Bürgerideen

Die bayerische Staatsregierung hat Bürgerbeteiligung genutzt, um die künftige Heimatstrategie des Freistaats zu gestalten. Über 2.600 Einwohnerinnen und Einwohner beteiligten sich am Heimatdialog.Bayern und brachten ihre Perspektiven auf das Gemeinschaftsleben ein. Ein zentrales Thema kristallisierte sich heraus: Viele wünschen sich stärkere Verbindungen zwischen den Generationen.

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) hatte die Initiative ins Leben gerufen, um direkt von den Bürgerinnen und Bürgern zu hören. Auf der Plattform gingen 1.342 individuelle Beiträge ein, aus denen 140 konkrete Vorschläge abgeleitet wurden. Zwar bleibt unklar, wie sich die Rückmeldungen regional genau verteilen – doch der Fokus auf generationenübergreifende Vernetzung stach besonders hervor.

Die Teilnehmenden forderten mehr Förderung für Projekte, die Ältere und Jüngere zusammenbringen – etwa in Schulen, Kindergärten oder Seniorenzentren. Zudem sprachen sie sich für den Ausbau von Mehrgenerationen-Wohnmodellen und altersgemischten Wohnformen aus. Diese Anregungen fließen nun in die überarbeitete Heimatstrategie ein, deren Veröffentlichung für 2026 geplant ist.

Die Ergebnisse des Dialogs zeigen einen deutlichen Wunsch nach engeren Bindungen zwischen Jung und Alt. Die 140 gesammelten Ideen werden die künftige Politik in den Bereichen Wohnen, Bildung und Gemeinschaftsräume prägen. Die finale Strategie, die 2026 vorgelegt werden soll, wird diese öffentlichen Prioritäten aufgreifen.

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