Bayreuther Rathaus-Sanierung: Kosten explodieren auf 110 Millionen Euro
Aysel MitschkeBayreuther Rathaus-Sanierung: Kosten explodieren auf 110 Millionen Euro
Bayreuths Rathaus-Sanierung steht wegen explodierender Kosten in der Kritik
Die Sanierung des Bayreuther Rathauses hat heftige Kritik ausgelöst, nachdem sich die Kosten fast verdoppelt haben. Das Projekt, das nun unter dem Namen Friedrichsforum läuft, sollte das historische Gebäude in ein modernes Kultur- und Veranstaltungszentrum verwandeln. Doch die stark gestiegenen Ausgaben brachten es in das "Schwarzbuch der Steuerzahler", eine Liste, die verschwendungsintensive öffentliche Ausgaben anprangert.
Ursprünglich waren 56 Millionen Euro veranschlagt worden. Mittlerweile sind die Kosten jedoch auf 110 Millionen Euro angewachsen – ein Anstieg, der für breite Besorgnis sorgt. Der Bund der Steuerzahler hat die Kostenexplosion scharf verurteilt und warnt, dass die lokale Bevölkerung die finanzielle Last tragen werde.
Mehrere Faktoren haben zu dem drastischen Preisanstieg beigetragen: Steigende Material- und Arbeitskosten spielten eine Rolle, ebenso wie unerwartete bauliche Mängel am Gebäude. Auch Änderungen an den ursprünglichen Plänen trieben die Ausgaben in die Höhe.
Trotz der Rückschläge hält die Stadt an dem Vorhaben fest. Das Friedrichsforum soll wie geplant 2026 eröffnet werden und dann einen modernisierten Raum für kulturelle Veranstaltungen und öffentliche Zusammenkünfte bieten.
Das Friedrichsforum wird das alte Rathaus durch eine zeitgemäße Location für Kunst und Gemeinschaftsaktivitäten ersetzen. Die zusätzlichen 54 Millionen Euro müssen die Steuerzahler aufbringen – ein Punkt, der bei Kritikern auf Widerstand stößt. Die Fertigstellung ist für 2026 vorgesehen und soll das Ende einer kostspieligen, aber ehrgeizigen Umgestaltung markieren.






