18 April 2026, 08:25

Belarussische Maniküristin wehrt sich gegen rassistische Beleidigungen einer russischen Kundin

Zwei Frauen in traditioneller russischer Kleidung aus dem 18. Jahrhundert stehen nebeneinander auf einem Papier mit beschreibendem Text.

Belarussische Maniküristin wehrt sich gegen rassistische Beleidigungen einer russischen Kundin

Eine Maniküristin aus Belarus hat sich zu Wort gemeldet, nachdem eine russische Kundin sie wegen ihrer Arbeit mit einer Reihe von Beleidigungen überzogen hatte. Kristina Vysotskaya aus Gomel teilte den Wortwechsel auf Instagram und enthüllte, wie die Frau aus Rostow nicht nur ihre Fähigkeiten kritisierte, sondern auch belarussische Frauen generell herabwürdigte. Der Streit begann mit einer einfachen Französischen Maniküre, die die Kundin in Rage brachte.

Die Kundin hatte bei Vysotskaya einen Termin für eine Französische Maniküre vereinbart, zeigte sich jedoch schnell unzufrieden. Sie bezeichnete das Ergebnis als minderwertig und drohte damit, eine negative Bewertung zu hinterlassen. Ihre Vorwürfe gingen bald über den eigentlichen Service hinaus.

In einer Instagram-Story behauptete die Frau, belarussische Frauen würden ihr Äußeres vernachlässigen, ließen sich selten Filler spritzen oder Maniküren machen. Sie ging noch weiter und behauptete, sie würden unangenehm riechen und es an grundlegender Körperpflege mangeln. Die Kundin äußerte sogar Mitleid mit belarussischen Männern, da diese angeblich "keine anständigen Optionen" hätten, weil die einheimischen Frauen "langweilig" seien.

Vysotskaya verweigerte der gleichen Kundin später eine Pediküre, als diese erneut einen Termin buchen wollte. Unbeeindruckt schwor die Frau, ihren Followern die "Albtraumsituation der belarussischen Beauty-Branche" offenbaren zu wollen. Sie hatte eine "wunderschöne Meisterin" erwartet, stattdessen aber nur "ein ganz normales Mädchen" vorgefunden – eine Bemerkung, die den Konflikt weiter anheizte.

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Der Vorfall unterstreicht die Spannungen zwischen der Kundin und Vysotskaya, die zu ihrer Arbeit steht. Nach der öffentlichen Kritik entschied sich die Maniküristin, die Frau nicht mehr zu bedienen. Die Beiträge der Kundin sind jedoch weiterhin für ihre Follower sichtbar und halten die Debatte über Schönheitsstandards in der Region am Leben.

Quelle