14 April 2026, 20:25

Berliner Künstler:innen verkaufen Postkarten für Solidarität mit dem Iran

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, hält Fotos von Präsident Mahmoud Ahmadinejad während einer Kundgebung in Tehran hoch.

Berliner Künstler:innen verkaufen Postkarten für Solidarität mit dem Iran

"Postkarten für den Iran": Berliner Solidaritätsaktion für die Menschen im Iran

In Berlin ist eine neue Hilfsinitiative mit dem Namen Postkarten für den Iran gestartet, um die Solidarität mit der iranischen Bevölkerung zum Ausdruck zu bringen. Der Fotograf Lenny Rothenberg hat das Projekt ins Leben gerufen und 22 Künstler:innen zusammengebracht, die limitierte Postkarten für den guten Zweck verkaufen. Jeder Satz mit 44 Motiven kostet 22 Euro – der gesamte Erlös kommt den Menschen im Iran zugute.

Die Aktion traf auf große Resonanz: Innerhalb weniger Tage nach dem Start wurden bereits über 100 Sets verkauft. Die Organisator:innen hoffen nun, diese Zahl in den kommenden Wochen mindestens zu verdoppeln. Die Postkarten präsentieren eine vielfältige Mischung aus Stilen, da jede:r Fotograf:in einzigartige Bilder beisteuert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Rothenberg arbeitet eng mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um die bestmögliche Verwendung der Gelder zu gewährleisten. Ziel der Initiative ist nicht nur die Spendensammlung, sondern auch die Aufmerksamkeit für die schwierige Lage der Menschen im Iran zu schärfen. Die Fotografin Chiara Baluch, eine der Beteiligten, äußerte sich stolz darüber, Teil dieser gemeinsamen Anstrengung zu sein.

Neben der finanziellen Unterstützung fördert das Projekt den künstlerischen Austausch und die Verbundenheit zwischen kreativen Communities. Das Team von Postkarten für den Iran möchte mit der Aktion Gespräche anregen und die öffentliche Wahrnehmung der Situation im Land aufrechterhalten.

Die Kampagne hat bereits an Fahrt aufgenommen – mit starken Anfangsverkäufen und wachsendem Interesse. Sämtliche Einnahmen kommen direkt den Menschen im Iran zugute, während die Kunstwerke selbst dazu beitragen, ihre Stimmen zu verstärken. Die Organisator:innen planen, die Reichweite des Projekts in den nächsten Wochen weiter auszubauen.

Quelle