Bistum Augsburg zeigt erstmals transparent, wohin die Kirchensteuer fließt
Cathrin BlümelBistum Augsburg zeigt erstmals transparent, wohin die Kirchensteuer fließt
Das Bistum Augsburg hat eine neue Website gestartet, die erklärt, wie die Kirchensteuermittel verwendet werden. Das Online-Portal bietet klare Informationen zu Haushalten, Projekten und Dienstleistungen, die durch diese Beiträge finanziert werden. Die Verantwortlichen hoffen, dass Besucher so besser nachvollziehen können, wofür das Geld eingesetzt wird.
Die Website zeigt auf, wie die Kirchensteuer in fünf zentralen Bereichen eingesetzt wird: Seelsorge, Bildung, Solidarität, Kirchengebäude und Kultur. Kurze Videos und Haushaltsübersichten machen die Informationen leicht verständlich. Finanzdirektor Dominikus Kleindienst betonte, dass es darum gehe, bei den Nutzern einen "Aha-Effekt" auszulösen.
Jährlich unterstützt das Bistum über 83.000 Gottesdienste in mehr als 2.000 Kirchen und Kapellen. Zudem finanziert es Kindergärten und Schulen, die täglich von über 50.000 Kindern und Jugendlichen besucht werden. Das Portal enthält aktuelle Nachrichten und Videobeiträge, um die finanziellen Entscheidungen weiter zu erläutern.
Kleindienst unterstrich, dass Transparenz oberste Priorität habe. Durch die anschauliche Aufbereitung der Daten wolle das Bistum das Vertrauen seiner Mitglieder stärken. Die Website ist nun für alle freigeschaltet, die sich über die Kirchenfinanzen informieren möchten.
Das neue Portal bietet einen detaillierten Einblick in die Verteilung der Kirchensteuermittel. Es umfasst alles – von täglichen Gottesdiensten über Bildungsprogramme bis hin zur Gebäudebewirtschaftung. Besucher können sich mithilfe von Videos, Berichten und Haushaltszusammenfassungen in ihrem eigenen Tempo informieren.






