BMW verzeichnet deutlichen Gewinnrückgang trotz stabiler Umsätze und mehr Elektroautos
Hermann KreuselBMW verzeichnet deutlichen Gewinnrückgang trotz stabiler Umsätze und mehr Elektroautos
BMW meldet Gewinnrückgang im ersten Quartal – trotz stabiler Umsätze und leicht gestiegener Absatzzahlen
Der bayerische Automobilkonzern verzeichnete im ersten Quartal des Jahres einen deutlichen Rückgang der Gewinne, obwohl die Umsätze stabil blieben und die Fahrzeugverkäufe leicht stiegen. Der operative Gewinn brach um etwa 25 Prozent ein, wobei höhere Produktionskosten und Inflation maßgeblich zu diesem Rückgang beitrugen.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank auf 4,05 Milliarden Euro – fast ein Fünftel weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Umsätze blieben mit 36,6 Milliarden Euro hingegen nahezu unverändert. Die Absatzzahlen legten moderat um 1,1 Prozent zu: Im ersten Quartal wurden 594.533 Fahrzeuge ausgeliefert.
Auch die Marge im Automobilbereich schrumpfte und lag bei 8,8 Prozent. Die Inflation trieb die Produktionskosten in die Höhe und belastete die Erträge zusätzlich. Trotz dieser Herausforderungen erzielte BMW einen Konzerngewinn von 2,95 Milliarden Euro.
Positiv entwickelte sich der Absatz von Elektrofahrzeugen, die mit einem Anteil von 13,9 Prozent an den Gesamtauslieferungen auf wachsende Nachfrage stießen. Das Unternehmen plant, die Produktion des neuen i4 im Sommer 2024 aufzunehmen. Ein weiterer Schub wird gegen Jahresende mit dem Marktstart der neuen 5er-Baureihe erwartet.
Die Quartalszahlen von BMW zeigen, wie stark die steigenden Kosten die Profitabilität belasten – selbst bei wachsenden Absatzzahlen und zunehmender Elektroauto-Nachfrage. Die anstehenden Modelle i4 und die neue 5er-Reihe könnten in den kommenden Monaten die finanzielle Performance des Konzerns verbessern.






