08 June 2026, 08:21

Caritasverbände in Fürth und Neustadt/Aisch fusionieren zu neuer Großorganisation

Einstimmiger Beschluss in Langenzenn: Caritas-Vereine Fürth und Neustadt/Aisch fusionieren

Caritasverbände in Fürth und Neustadt/Aisch fusionieren zu neuer Großorganisation

Zwei Caritas-Verbände in Bayern haben sich offiziell zum neuen Caritasverband Fürth und Neustadt/Aisch zusammengeschlossen. Die fusionierte Organisation wird künftig rund 15.000 Menschen in der Region betreuen. Ziel des Zusammenschlusses ist es, soziale Dienstleistungen auszubauen und die lokalen Unterstützungsnetzwerke zu stärken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der neue Verband vereint die bisherigen Caritas-Standorte in Fürth und Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim. Gemeinsam bilden sie nun eine Einheit mit über 300 hauptamtlichen Mitarbeitenden und fast 500 Ehrenamtlichen. Zudem zählt die Organisation 430 Mitglieder.

Die Leitung übernimmt erstmals ein professionelles Führungsteam: Andreas Schilling und Michael Bischoff steuern künftig die Geschicke des Verbandes. Damit endet die Ära der ehrenamtlichen Führung. Bisher hatten Hans Fäßler (23 Jahre) und Lothar Baumueller (17 Jahre) die Verantwortung in freiwilligen Funktionen getragen.

Ein neu berufener Aufsichtsrat überwacht die Arbeit der Organisation. Ihm gehören André Deraëd, Klaus Gimperlein, Bettina von Grafenstein, Sabine Herderich, Bernhard Metzger, Ruth Papouschek und Gabriele Syben an. Sabine Herderich hatte zuvor zehn Jahre lang die Leitung des Caritasverbandes Neustadt/Aisch inne. Zudem wurden Michael Reeg und Lothar Baumueller vom Diözesan-Caritasverband Bamberg in den Aufsichtsrat berufen.

Der neu gegründete Verband wird künftig rund 15.000 Patientinnen, Patienten und Klient:innen in den Bereichen Pflege, Beratung und Unterstützung versorgen. Mit einer größeren Belegschaft und erweiterten Ressourcen will die Organisation ihre Präsenz in der Region ausbauen. Der Wechsel zu einer professionellen Führung markiert eine neue Phase für die Arbeit des Wohlfahrtsverbandes.

Quelle