CD9-Mitglied Fredy Leyva zieht sich nach Chat-Skandal vorübergehend zurück
Hermann KreuselCD9-Mitglied Fredy Leyva zieht sich nach Chat-Skandal vorübergehend zurück
Fredy Leyva, Mitglied der beliebten mexikanischen Boygroup CD9, hat sich vorübergehend aus der Band zurückgezogen, nachdem ein privater Chat mit einer Fan öffentlich geworden ist. In dem geleakten Gespräch soll er sie um intime Fotos gebeten haben. Die Band bestätigte daraufhin seinen zeitweiligen Rückzug von allen Aktivitäten.
CD9 wurde am 2. April 2013 von Jos Canela, Alonso Villalpando, Alan Navarro, Freddy Leyva und Bryan Mouque gegründet. Über die Jahre hinweg hat sich die Gruppe eine treue Fangemeinde aufgebaut, doch die jüngsten Vorfälle haben sie in die Kritik gebracht.
Der Skandal begann, als eine private Nachricht zwischen Leyva und einer Fan im Internet auftauchte. Daraufhin veröffentlichte CD9 eine Stellungnahme, in der sie Leyvas vorübergehenden Rückzug aus der Band bestätigte. Die Gruppe betonte, sie stehe weiterhin zu ihren Werten und werde ihre Arbeit verantwortungsvoll fortsetzen.
Leyva äußerte sich auf X zu den Vorwürfen und wies jede Form von Belästigung oder unangemessenem Verhalten entschlossen zurück. Er räumte ein, dass private Gespräche aus dem Kontext gerissen werden könnten, und bedauerte, die Nachrichten nicht ignoriert zu haben. Gleichzeitig distanzierte er sich klar von jeder Form von Belästigung, Missbrauch oder Gewalt gegen Frauen.
Unterdessen werden die vier verbleibenden Mitglieder – Alan, Alonso, Bryan und Jos – alle geplanten Auftritte und Verpflichtungen wie gewohnt wahrnehmen. Leyva wird sich in dieser Auszeit auf persönliche Angelegenheiten konzentrieren. Die Band tritt vorerst als Quartett auf und wird ihre laufende Tour sowie geplante Promotiontermine einhalten. CD9s Entscheidung zeigt, dass die Gruppe ihre Reputation wahren und die Situation direkt angehen will.






