10 June 2026, 10:25

Dehoga-Präsident drängt Koalition zu schnellen Reformen vor der Sommerpause

Vor Spitzentreffen im Kanzleramt: Dehoga-Chef warnt vor Klassenkampf und fordert neues Arbeitszeitgesetz

Dehoga-Präsident drängt Koalition zu schnellen Reformen vor der Sommerpause

Der Präsident des Dehoga-Gastgewerbeverbands, Schimke, hat die Spitzen der Koalition zu zügiger Umsetzung der vereinbarten Reformen aufgefordert. Er warnt, dass den Politikern die Zeit davonläuft, um zentrale Vorhaben umzusetzen – darunter ein neues Arbeitszeitgesetz.

Schimke betonte die Dringlichkeit des Arbeitszeitgesetzes. Er hofft, dass der Krisengipfel im Kanzleramt vor der Sommerpause eine einheitliche Wochenarbeitszeit auf den Weg bringt.

Gleichzeitig kritisierte er die Forderung von DGB-Chefin Yasmin Fahimi nach verpflichtenden betrieblichen Altersvorsorgemodellen. Solche Maßnahmen würden laut Schimke weder Wachstum noch Arbeitsplätze fördern, sondern stattdessen Bürokratie und Kosten für Unternehmen erhöhen. Der Gastgewerbeverband sieht ähnliche Risiken in allen Vorhaben, die die Arbeitskosten in die Höhe treiben.

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In seinen Äußerungen unterstrich Schimke die Notwendigkeit von Pragmatismus statt Klassenkampf. Er argumentierte, dass selbst Gewerkschaften auf stabile Arbeitsplätze und eine stärkere Wirtschaft angewiesen seien, um zu prosperieren.

Der Branchenverband erwartet vom Krisengipfel klare Signale für Reformen. Schimke ist überzeugt, dass nun entschlossenes Handeln nötig ist, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Unternehmen wie Beschäftigte warten auf konkrete Schritte der Koalitionsspitzen.

Quelle