05 June 2026, 15:35

Deutsche fordern härtere Strafen gegen Falschmeldungen und Deepfakes

Fake News: 9 von 10 Deutschen wollen die Verbreitung zu einem Straftatbestand machen

Deutsche fordern härtere Strafen gegen Falschmeldungen und Deepfakes

Eine neue Umfrage offenbart tiefe Besorgnis unter Deutschen über die Verbreitung von Falschmeldungen und KI-generierten Deepfakes. Über 90 Prozent geben an, bewusst irreführende Informationen im Internet encountered zu haben, wobei viele rechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen fordern. Die Ergebnisse zeigen zudem eine weit verbreitete Unsicherheit bei der Überprüfung von Inhalten und dem Erkennen manipulierter Medien.

Laut der Studie sind 91 Prozent der Deutschen bereits auf falsche oder irreführende Online-Inhalte gestoßen. Davon sind 87 Prozent der Meinung, dass die gezielte Verbreitung solcher Inhalte strafrechtlich verfolgt werden sollte. Die Unterstützung für Sanktionen geht noch weiter: 84 Prozent befürworten juristische Schritte gegen Personen, die gezielt Desinformation verbreiten.

Deepfakes stellen ein weiteres wachsendes Problem dar. Während 20 Prozent der Befragten sicher sind, bereits KI-erzeugte Deepfakes gesehen zu haben, vermuten weitere 41 Prozent, damit konfrontiert worden zu sein. Auffällig ist, dass 89 Prozent diese manipulierten Videos und Bilder als gefährlich einstufen – doch nur 34 Prozent trauen sich zu, sie zuverlässig zu erkennen.

Die Überprüfung von Informationen bleibt für viele eine Herausforderung. Über die Hälfte – 51 Prozent – gibt zu, Inhalte geteilt zu haben, ohne sich ihrer Richtigkeit sicher zu sein. Gleichzeitig haben 63 Prozent Schwierigkeiten, die Glaubwürdigkeit von Nachrichten allgemein zu beurteilen. Besonders ausgeprägt ist das Problem bei der politischen Berichterstattung: 74 Prozent berichten, mit Falschmeldungen im Zusammenhang mit der US-Politik in Kontakt gekommen zu sein.

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Die Unsicherheit gegenüber Online-Inhalten ist weit verbreitet: 41 Prozent stoßen regelmäßig auf Material, dessen Wahrheit sie nicht überprüfen können.

Die Umfrage unterstreicht das Ausmaß der Fehlinformationen in Deutschland, wobei eine deutliche Mehrheit für gesetzliche Maßnahmen gegen deren Urheber plädiert. Gleichzeitig zeigt sie erhebliche Defizite im öffentlichen Vertrauen beim Erkennen von Deepfakes und der Überprüfung von Nachrichten. Die Ergebnisse deuten auf einen wachsenden Bedarf an Werkzeugen und Aufklärung hin, um Menschen dabei zu unterstützen, sich in der Welt irreführender Online-Inhalte zurechtzufinden.

Quelle