DHL und E.ON starten Mega-Ladehub für Elektro-Lkw bei München
DHL und Energieversorger E.ON eröffnen Ladehub für Elektro-Lkw in Aschheim bei München
DHL und der Energiekonzern E.ON haben am Paketzentrum in Aschheim bei München einen neuen Ladehub für Elektro-Lkw in Betrieb genommen. Die Anlage soll ab kommendem Jahr den Einsatz von 17 schweren Elektro-Lastwagen in ganz Deutschland unterstützen und markiert damit einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigeren Logistik. Bis 2026 soll die Flotte auf 42 Elektro-Lkw im gesamten Bundesgebiet anwachsen.
Der Standort in Aschheim verfügt über sechs Ladesäulen mit je 400 Kilowatt Leistung, die speziell auf die Bedürfnisse der DHL-Elektrofahrzeuge zugeschnitten sind. Zu den eingesetzten Modellen gehört unter anderem der MAN eTGX, der für Regional- und Verteilerverkehr zwischen Logistikzentren konzipiert ist und bis zu 400 Kilometer pro Fahrt zurücklegen kann. Die Ladevorgänge werden in den täglichen Logistikablauf integriert, wobei ein „Zeitfenster-System“ die Effizienz weiter steigern soll.
Die Ladeinfrastruktur wurde von E.ON Drive in nur drei bis vier Jahren entwickelt und speziell auf die Anforderungen des Schwerlastverkehrs abgestimmt. Das Projekt ist Teil der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie von DHL, die bis 2050 klimaneutrale Emissionen und bis 2030 einen Anteil von 30 Prozent alternativ angetriebener Fahrzeuge vorsieht. Aktuell setzt das Unternehmen bereits 450 Erdgas-Lkw ein; im kommenden Jahr sollen mehrere hundert weitere Elektro-Lkw hinzukommen.
Florian Meier, Bürgermeister von Aschheim, betonte, dass die begrenzte Netzanschlusskapazität derzeit die größte Hürde für den Ausbau der E-Mobilität darstelle. Dennoch soll die Zusammenarbeit zwischen DHL und E.ON den Wandel zu einem umweltfreundlicheren Güterverkehr beschleunigen.
Der neue Ladehub wird die wachsende Elektro-Lkw-Flotte von DHL unterstützen, beginnend mit 17 Fahrzeugen im Jahr 2025. Mit geplanten 42 Lkw bis 2026 trägt die Initiative zur Reduzierung von Emissionen bei, ohne die Effizienz der Lieferketten zu beeinträchtigen. Gleichzeitig setzt das Projekt Maßstäbe für die Integration leistungsstarker Ladeinfrastruktur in großflächige Logistiknetzwerke.






