Erster XRP-ETF startet in den USA – doch der Kurs fällt um vier Prozent
Mariechen Grein GrothErster XRP-ETF startet in den USA – doch der Kurs fällt um vier Prozent
Der erste XRP-bezogene börsengehandelte Fonds (ETF) in den USA ist an den Start gegangen und bietet Anlegern über Finanzderivate eine Möglichkeit zur Partizipation. Trotz der Einführung löste der ETF jedoch keinen Preisanstieg aus – im Gegenteil: XRP verlor kurz darauf etwa vier Prozent an Wert.
Der neue ETF bildet die Wertentwicklung von XRP nicht durch direkte Bestände ab, sondern nutzt Instrumente wie Swaps. Dieser Ansatz sorgt für Aufmerksamkeit, wobei Analysten vermuten, dass er den Weg für direkte Anlageprodukte in der Zukunft ebnen könnte.
Geoffrey Kendrick, Analyst bei der Standard Chartered Bank, hat kühne Prognosen für XRP abgegeben. Er sagt einen möglichen Anstieg um 500 Prozent vom aktuellen Kurs von etwa 1,94 US-Dollar voraus. Die Bank erwartet, dass XRP bis Ende 2025 auf 5,50 US-Dollar steigen wird, 2026 auf acht US-Dollar und bis 2028 sogar auf 12,50 US-Dollar.
Trotz der jüngsten Marktturbulenzen bleibt XRP ein herausragender Wert. Selbst nach einem Rückgang von 15 bis 20 Prozent herrscht unter den Haltern weiterhin Optimismus. Das institutionelle Interesse wächst, und viele sehen in den Jahren ab 2025 eine entscheidende Phase für die Entwicklung des Tokens. Langfristiges Wachstum könnte durch eine mögliche breite Akzeptanz und konkrete Anwendungsfälle vorangetrieben werden.
Die optimistische Einschätzung der Standard Chartered Bank gibt XRP-Anlegern inmitten des Marktdrucks Rückhalt. Die Einführung des ETFs markiert einen wichtigen Schritt – auch wenn sich bisher keine unmittelbaren Kursgewinne eingestellt haben. Die Zukunft des Tokens wird vermutlich von einer weiteren Verbreitung und der Haltung institutioneller Investoren abhängen.






