Excelsior Hotel Nürnberg-Fürth feiert Comeback als Radisson Individuals nach 3,5 Jahren Pause
Hermann KreuselExcelsior Hotel Nürnberg-Fürth feiert Comeback als Radisson Individuals nach 3,5 Jahren Pause
Das Excelsior Hotel Nürnberg-Fürth hat nach 3,5-jähriger Schließung wieder eröffnet – und empfängt Gäste nun unter der Marke Radisson Individuals, betrieben von der GCH Hotel Group. Die Wiedereröffnung markiert einen wichtigen Moment für die Stadt und beendet Jahre der Unsicherheit über die Zukunft des historischen Gebäudes.
Die Sanierung gestaltete sich aufgrund der einzigartigen Architektur des Hauses als besondere Herausforderung. Das Ergebnis ist eine gelungene Symbiose aus restaurierten Vintage-Möbeln und nachhaltigem, modernem Design. Alle 104 Zimmer wurden komplett modernisiert, und ein neues Klimasystem sorgt ganzjährig für eine konstante Innentemperatur von 23 Grad Celsius.
Mit Veranstaltungsräumen für bis zu 400 Gäste positioniert sich das Hotel als künftiger Knotenpunkt für die lokale Wirtschaft. Die Nachfrage ist bereits hoch: Für die anstehenden Messetermine sind bereits 80 Prozent der Kapazitäten ausgebucht. Schon die "Soft Opening"-Phase stieß auf großes Interesse – ein Zeichen für den Bedarf an hochwertigen Hotelangeboten in der Region.
Die GCH Hotel Group, bekannt dafür, historischen Charme mit modernem Komfort zu verbinden, erweitert mit dem Excelsior ihr Portfolio. Frühere Projekte wie die loftartigen Zimmer im Sheraton Hannover Pelikan oder die Nähe des Wyndham Garden Düsseldorf Mettmann zu kulturellen Sehenswürdigkeiten zeigen ihren Ansatz. Nun setzt das Excelsior auf die Stärkung regionaler Verbindungen – etwa durch Kooperationen mit lokalen Künstlern und den Ausbau des Spa-Bereichs.
Aktuell macht das Hotel etwa acht Prozent des Fürther Gastgewerbemarktes aus. Die Wiedereröffnung folgt auf eine Phase spekulativen Planens, in der verschiedene Konzepte für das Gebäude scheiterten.
Das Excelsior Hotel Nürnberg-Fürth ist nun unter neuer Führung voll betriebsbereit. Mit modernisierten Zimmern, klimatisierten Innenräumen und großen Veranstaltungsflächen spricht es sowohl Geschäfts- als auch Urlaubsreisende an. Das Projekt stärkt nicht nur den lokalen Tourismussektor, sondern bewahrt auch das kulturelle Erbe des Gebäudes.