20 April 2026, 00:59

Feldgeschworene erhalten höhere Aufwandsentschädigung für ihr historisches Ehrenamt

Detailiertes altes Stadtplan von München, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten auf einem schwarzen Hintergrund, begleitet von Textbeschriftungen.

Feldgeschworene erhalten höhere Aufwandsentschädigung für ihr historisches Ehrenamt

Der Stadtrat hat die Aufwandsentschädigung für Feldgeschworene erhöht – ein historisches Amt in der kommunalen Selbstverwaltung. Die ehrenamtlichen Helfer unterstützen bei Katastervermessungen und Grenzbegehungen. Der Beschluss wurde am 26. Mai nach einer Würdigung ihrer Leistungen offiziell gefasst.

Feldgeschworene bekleiden eines der ältesten noch bestehenden Ämter in der kommunalen Selbstverwaltung. Ihre Aufgaben sind im Bayerischen Grenzfeststellungsgesetz von 1981 geregelt. Aktuell sind sechs aktive Feldgeschworene für die Stadt tätig und arbeiten eng mit dem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung zusammen.

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Die Abteilung Geoinformation und Vermessung, die zur Bauverwaltung gehört, koordiniert ihre Einsätze. Justina Wagner würdigte das Engagement der Feldgeschworenen und betonte ihre Zuverlässigkeit in einem unentgeltlichen Ehrenamt. Ein langjähriges Mitglied, Rudolf Hauner, schied kürzlich auf eigenen Wunsch nach vielen Jahren im Dienst aus.

Die Erhöhung der Entschädigung unterstreicht die Bedeutung ihrer Aufgaben, zu denen die Überprüfung von Grundstücksgrenzen und die Unterstützung amtlicher Vermessungen gehören. Die Anpassung wurde in der Ratssitzung einstimmig beschlossen.

Die Aufstockung der Aufwandsentschädigung ist eine Anerkennung für das anhaltende Engagement der Feldgeschworenen. Ihre Arbeit bleibt unverzichtbar für präzise Grundbuchdaten und die kommunale Planung. Mit sechs aktiven Feldgeschworenen wird der Dienst unter den aktualisierten finanziellen Rahmenbedingungen fortgeführt.

Quelle