29 June 2026, 22:35

Freiburg startet Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt mit klarem Signal: "Nicht deine Schuld!"

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt an Frauen und queeren Menschen

Freiburg startet Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt mit klarem Signal: "Nicht deine Schuld!"

Freiburg hat eine neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld.“ gestartet. Die Initiative will die alltägliche Realität von Misshandlung, der Frauen, Kinder sowie queere und trans Personen in der Stadt ausgesetzt sind, gezielt angehen. Über 70 lokale Einrichtungen und Organisationen arbeiten gemeinsam an der Umsetzung des Aktionsplans.

Die Kampagne richtet sich gegen verschiedene Formen von Gewalt, darunter häusliche Gewalt, sexuelle Belästigung, digitale Gewalt und Übergriffe im öffentlichen Raum. Die Materialien werden auf Plakaten, in sozialen Medien und anderen öffentlichen Kanälen in Freiburg zu sehen sein. Alle Informationen verweisen Betroffene direkt an konkrete Beratungs- und Hilfsangebote.

Oberbürgermeister Martin Horn betonte die Bedeutung der Kampagne, um Betroffene zu ermutigen, Hilfe zu suchen. Er bezeichnete sie als Teil einer umfassenderen Strategie, die gemeinsam mit lokalen Partnern entwickelt wurde. Simone Thomas, die Frauenbeauftragte der Stadt, unterstrich, dass Gewalt viele Gesichter habe und es darum gehe, das Bewusstsein zu schärfen und zum Handeln anzuregen.

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Die Mekriba-Stiftung unterstützt die Initiative und setzt sich für Prävention, Aufklärung und den Schutz von Betroffenen ein. Die Kampagne steht zudem im Einklang mit der Istanbul-Konvention, die systematische Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt sowie stärkere Schutzmechanismen für Betroffene fordert.

Ziel der Initiative ist es, Betroffene zu stärken, die Öffentlichkeit über bestehende Hilfsangebote zu informieren und die Sensibilität für das Thema zu erhöhen. Sie spiegelt das gemeinsame Engagement Freiburgs und seiner Partner wider, geschlechtsspezifische Gewalt in all ihren Formen zu bekämpfen. Durch die Präsenz im öffentlichen Raum soll die Botschaft der Kampagne eine breite Wirkung entfalten.

Quelle