Fünferl-Brücke wird nach Jahrzehnten der Abnutzung grundsaniert
Die Fünferl-Brücke, ein zentrales Wahrzeichen der Region, steht vor einer umfassenden Sanierung nach Jahren der Abnutzung. Eine strukturelle Begutachtung im Jahr 2024 hatte erhebliche Schäden aufgezeigt, was die Pläne für eine vollständige Instandsetzung beschleunigte. Ziel des Projekts ist es, den einzigartigen Charakter der Brücke zu bewahren und gleichzeitig ihre langfristige Stabilität zu gewährleisten.
Mitte 2025 bestätigte eine Kosten-Nutzen-Analyse, dass eine Sanierung statt eines Neubaus die sinnvollere Lösung darstellt. Der nun finalisierte Detailplan setzt auf nachhaltige Lösungen, um Korrosion und Feuchtigkeitsprobleme zu bekämpfen. Zu den zentralen Maßnahmen gehören der Austausch des Belags, die Modernisierung des Abdichtungssystems sowie die Restaurierung des Stahlgerüsts und der Pylone.
Im Rahmen der Sanierung wird auch die Rampe auf der Innstadt-Seite vollständig erneuert – hier kommt eine zweifeldrige Konstruktion aus Stahlbeton zum Einsatz. Allerdings gibt es Herausforderungen: So müssen etwa belastete Altbeschichtungen entsorgt und bestehende Versorgungsleitungen umgangen werden. Die Bauphase soll voraussichtlich etwa drei Jahre dauern.
Der Ausschuss für Bauwesen und kommunale Liegenschaften wird die Sanierungspläne am 25. März 2026 prüfen. Während die ursprünglichen Kostenschätzungen aus der Zeit vor der finalen Planung 2026 weiterhin nicht öffentlich sind, steht die Balance zwischen Denkmalschutz und modernen Ingenieursstandards im Mittelpunkt.
Die Sanierung der Fünferl-Brücke wird kritische strukturelle Mängel beheben, ohne ihren historischen Charakter zu beeinträchtigen. Nach Abschluss des Projekts soll die Brücke nicht nur eine längere Lebensdauer erhalten, sondern auch die Sicherheit für künftige Nutzer verbessern. Der nächste Schritt ist die Beratung im Ausschuss im März 2026, um das weitere Vorgehen festzulegen.






