Fürther Metzgerei schließt wegen Personalmangels früher als gewohnt
Aysel MitschkeFürther Metzgerei schließt wegen Personalmangels früher als gewohnt
Familienmetzgerei Sellerer-Schuster in Fürth passt Öffnungszeiten vorübergehend an
Die traditionsgeführte Metzgerei Sellerer-Schuster in Fürth hat vorübergehende Änderungen ihrer Öffnungszeiten bekannt gegeben. Hintergrund ist ein Personalmangel, der durch eine anhaltende Krankheitswelle in lokalen Handwerksbetrieben verursacht wird. Betroffen sind beide Filialen – der Hauptsitz in der Hirschenstraße sowie die Niederlassung in Poppenreuth.
An mehreren wichtigen Tagen wird das Geschäft früher als üblich schließen. Sowohl am Freitag, dem 13. Februar 2026, als auch am Rosenmontag, dem 16. Februar 2026, enden die Öffnungszeiten in beiden Filialen bereits um 16 Uhr statt zur gewohnten Zeit. Am Fastnachtsdienstag, dem 17. Februar 2026, schließt die Metzgerei sogar schon um 13 Uhr.
Am Samstag, dem 14. Februar 2026, bleiben die Öffnungszeiten unverändert: Beide Standorte haben wie gewohnt bis 13 Uhr geöffnet.
Beate Schuster, Sprecherin des Betriebs, bezeichnete die Lage als "sehr schwierig". Sie betonte, dass die Entscheidung nicht leichtgefallen sei, aber aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle unvermeidbar geworden sei. Die Kundschaft wurde um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen gebeten.
Die verkürzten Öffnungszeiten spiegeln die allgemeinen Herausforderungen wider, vor denen lokale Handwerksbetriebe durch Personalengpässe stehen. Die Anpassungen bei Sellerer-Schuster gelten, bis sich die Krankheitswelle legt. Wann der reguläre Betrieb wiederaufgenommen wird, steht derzeit noch nicht fest.
Neue ständige Öffnungszeiten und Stellenangebote
Die Metzgerei hat permanente Öffnungszeitänderungen für den 23. Februar 2026 bekanntgegeben. Beide Filialen schließen montags und donnerstags nachmittags (z.B. Hirschenstraße: 7:30-14:00). Stellen für Verkaufspersonal sind nun verfügbar, da das Unternehmen anhaltende Personalengpässe angeht.