29 April 2026, 10:53

Großrazzia in Regensburg: 16 Objekte wegen Sozialbetrugs durchsucht

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien nennt.

Großrazzia in Regensburg: 16 Objekte wegen Sozialbetrugs durchsucht

Großrazzia in Regensburg nach monatelangen Ermittlungen wegen Verdachts auf Steuer- und Sozialversicherungsbetrug

Seit heute 11 Uhr durchsuchen rund 80 Beamte im Rahmen einer groß angelegten Aktion 16 Objekte, die mit Bars, Nachtclubs und Restaurants in Regensburg und Umgebung in Verbindung stehen. Die unter dem Codenamen Night Out laufende Operation richtet sich gegen eine Unternehmensgruppe, der vorgeworfen wird, Mitarbeiter nicht ordnungsgemäß bei den Sozialversicherungsträgern angemeldet zu haben.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Regensburg leitet die Maßnahme im Auftrag der örtlichen Staatsanwaltschaft. Im Fokus stehen Betriebe, in denen Beschäftigte möglicherweise gar nicht oder nur mit verzögerten Sozialabgaben gemeldet wurden. Dadurch sollen Zahlungen vorenthalten worden sein – die genaue Summe ist jedoch noch unklar.

Grundlage für die Durchsuchungsbeschlüsse sind Beweismittel, die während der Ermittlungen gesichert wurden. Die Einsatzteams beschlagnahmen derzeit Computer, Smartphones und Unterlagen in Geschäfts- und Wohnräumen. Von den 16 durchsuchten Objekten liegen 15 im Regierungsbezirk Oberpfalz.

Gegen mehrere Beschuldigte wurden bereits Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der Durchsuchungen wird die FKS das beschlagnahmte Material auf weitere Beweise auswerten.

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Die Ermittlungen dauern an, weitere Details geben die Behörden derzeit nicht bekannt. Das weitere Vorgehen hängt von der Auswertung der gesicherten Beweismittel ab. Die Aktion steht unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Regensburg.

Quelle