05 June 2026, 16:41

Grünland als Schlüssel für nachhaltige Landwirtschaft: Erkenntnisse der Weihenstephan-Dialoge 2025

Weihenstephaner Greenland Talks: Lösungen für zukünftige Systeme

Grünland als Schlüssel für nachhaltige Landwirtschaft: Erkenntnisse der Weihenstephan-Dialoge 2025

Die Weihenstephan-Grönland-Dialoge kehrten im Februar 2025 zur dritten Auflage zurück

Auf dem Campus der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) in Freising trafen sich Expertinnen und Experten, um über Grünlands wachsende Bedeutung für eine nachhaltige Landwirtschaft zu diskutieren. Forscherinnen und Forscher führender Einrichtungen präsentierten aktuelle Erkenntnisse zu Ernährungssystemen, Pflanzenwissenschaften und Proteinproduktion.

Die Konferenz fand im Gebäude D1 auf dem Weihenstephaner Campus statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Martina Hofmann (HSWT) in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Landwirtschaft (LfL), der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und der Technischen Universität München (TUM).

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Eröffnet wurde die Tagung von Dr. Martin Köchy von der Deutschen Agrarforschungsallianz, der in seinem Vortrag die Einbindung des Grünlandforums in die übergreifende Agrarforschung thematisierte. Anschließend analysierte Dr. Martin Komainda von der Georg-August-Universität Göttingen die Rolle Grünlands in aktuellen Ernährungs- und Landwirtschaftssystemen.

Die Vorträge deckten ein breites Themenspektrum ab: Thomas Sixt (TUM) untersuchte, wie Pflanzenkohle die Böden in Grünlandregionen verbessern könnte. Florian Mackinger stellte seine Forschungsergebnisse zur Nachsaat von Rotklee in der Region vor. Dr. Jan Maxa (LfL) demonstrierte hingegen Methoden zur Herstellung hochwertiger Proteinfuttermittel aus Luzerne.

Die Dialoge unterstrichen das Potenzial Grünlands als zentraler Akteur für die zukünftige nachhaltige Landwirtschaft. Die Referentinnen und Referenten präsentierten praxisnahe Ansätze zur Steigerung der Anpassungsfähigkeit von Kulturen, der Bodengesundheit und der Proteinproduktion. Die Veranstaltung stärkte zudem die Zusammenarbeit zwischen deutschen Einrichtungen, die sich mit agrarischen Herausforderungen in arktischen Regionen befassen.

Quelle