15 April 2026, 08:26

Hamburgs Geschichtsmuseum feiert 100 Jahre mit Fest und Modernisierung

Alte Karte von Hamburg, Deutschland, die Straßen und Sehenswürdigkeiten zeigt, auf altem Papier gedruckt.

Hamburgs Geschichtsmuseum feiert 100 Jahre mit Fest und Modernisierung

Das Museum für Hamburgische Geschichte (MHG) feiert in diesem Monat sein 100-jähriges Jubiläum. Am 13. August 1922 eröffnet, zählt die Einrichtung noch immer zu den größten stadtgeschichtlichen Museen Europas. Mit einer Reihe von Veranstaltungen und Modernisierungsmaßnahmen wird das Jubiläum begangen – und gleichzeitig die Rolle des Museums als kollektives Gedächtnis Hamburgs gestärkt.

Der offizielle Jahrestag fällt auf den 28. August 2022. An diesem Tag lädt ein öffentliches Fest mit kostenfreiem Eintritt, Führungen und familienfreundlichen Aktivitäten zum Mitfeiern ein. Besucher erhalten zudem exklusive Einblicke in Bereiche, die normalerweise nicht zugänglich sind.

Ein 36-Millionen-Euro-Modernisierungsprojekt soll zudem den Komfort und die Barrierefreiheit für Gäste verbessern. Das denkmalgeschützte Gebäude in Hamburg-Neustadt bewahrt dabei seinen historischen Charme, während die Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht wird. Auch die Dauerausstellung wird neu konzipiert, um die Entwicklung der Stadt noch anschaulicher zu präsentieren.

Zwei Sonderausstellungen begleiten die Feierlichkeiten: "Von der Geschichte inspiriert: 100 Perspektiven auf 100 Jahre" (14. September bis 20. November 2022) versammelt vielfältige Blickwinkel auf die Vergangenheit des Museums. Es folgt "Eine Stadt in Farbe" (ab 2. November 2022), die sich Hamburgs visueller Geschichte widmet.

Das MHG beherbergt eine umfangreiche Sammlung einzigartiger Exponate, die die Entwicklung der Stadt nachzeichnen. Durch diese Objekte macht das Museum Verbindungen zwischen verschiedenen Epochen und Gemeinschaften sichtbar – und lässt Hamburgs Geschichte für Einwohner und Besucher greifbar werden.

Die Jubiläumsveranstaltungen und Modernisierungsvorhaben sollen die Zukunft des MHG als zentrale Kulturinstitution sichern. Der kostenfreie Zugang während des Festes und die neuen Ausstellungen bieten mehr Menschen die Möglichkeit, sich mit der Vergangenheit Hamburgs auseinanderzusetzen. Die Aufwertungen werden zudem dafür sorgen, dass das Museum auch in den kommenden Jahren ein unverzichtbarer Teil des städtischen Erbes bleibt.

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