Hünfelds Ehrenamtliche für jahrzehntelanges Engagement geehrt
Hünfelds politische Führungskräfte ehrten lokale Ehrenamtliche zum Abschluss der Wahlperiode 2021–2026
Im Kolpinghaus versammelten sich Hünfelds politische Vertreter, um am Ende der Legislaturperiode scheidende Mitglieder des Magistrats, Stadträte sowie Beiratsmitglieder für ihr langjähriges Engagement zu würdigen.
Bürgermeister Benjamin Tschesnok und Ratsvorsitzender Jürgen Bohl führten durch die feierliche Veranstaltung, die formelle Anerkennung mit musikalischen Darbietungen der Hünfelder Stadtkapelle und des Duos Zweiklang verband.
Die Feier begann mit Ansprachen von Bürgermeister Tschesnok und Ratsvorsitzendem Bohl. Tschesnok lobte die Ehrenamtlichen und betonte, dass ihr Einsatz für die Gemeinschaft jede investierte Stunde rechtfertige. Bohl schloss sich dieser Wertschätzung an und dankte den bürgerschaftlich Engagierten dafür, dass sie durch oft unsichtbare Arbeit die Demokratie vor Ort tragen.
Bohl ging in seiner Rede auch auf gesellschaftliche Herausforderungen ein: Er kritisierte einen Wandel von aktiver Mitgestaltung hin zu reiner Kritik. Zudem prangerte er eine zunehmende Unwilligkeit an, notwendige Entscheidungen zu akzeptieren, sowie Besserwisser-Mentalitäten, die sachliche Debatten ersticken. Dennoch unterstrich er die unverzichtbare Rolle des lokalen Engagements als Grundpfeiler des gemeindlichen Lebens.
Mehrere Persönlichkeiten wurden für ihr langjähriges Wirken ausgezeichnet: Karin Grosch, Udo Tischler, Reiner Wenzel, Uwe Walter und Michael Vogt erhielten die Ehrennadel der Stadt Hünfeld. Alexander Gradl, Pia Biedenbach und Annette Trapp wurden zu ehrenamtlichen Ortsvorstehern ernannt, während Ingrid Braun als „Altbürgermeisterin“ der Stadt gewürdigt wurde.
Der Abend endete mit Dankbarkeit und einem Rückblick auf die Bedeutung der Kommunalpolitik. Auszeichnungen und Titel würdigten die Leistungen der Ehrenamtlichen, die in den vergangenen fünf Jahren Hünfelds Verwaltung mitgeprägt haben. Wie die Verantwortlichen betonten, bleibt ihr Einsatz für den demokratischen Prozess der Stadt unverzichtbar.






