10 June 2026, 02:21

Infineon und Siemens revolutionieren Stromverteilung für KI-Rechenzentren und Fabriken

Siemens und Infineon setzen mit Siliziumkarid-Technologie neue Maßstäbe

Infineon und Siemens revolutionieren Stromverteilung für KI-Rechenzentren und Fabriken

Infineon und Siemens arbeiten zusammen, um die Stromverteilung in Rechenzentren und Fabriken zu optimieren. Die Partnerschaft konzentriert sich darauf, elektrische Systeme schneller, präziser und zuverlässiger zu machen. Beide Unternehmen wollen damit den wachsenden Anforderungen von KI-gestützten und hochtechnologischen Branchen gerecht werden.

Im Rahmen der Kooperation wird Infineon fortschrittliche Siliziumkarbid-Module für die Leistungsschalter von Siemens liefern. Diese Komponenten sind darauf ausgelegt, Effizienz und Leistung in kritischen Stromanwendungen zu steigern. Siemens setzt in seinen Sentron-3QD2-Halbleiter-Leistungsschaltern auf die 62-Millimeter-CoolSiC-MOSFET-Module von Infineon. Diese Schalter nutzen intelligente Algorithmen, um Stromkreise in Mikrosekunden zu unterbrechen – deutlich schneller als herkömmliche Systeme. Die Technologie eignet sich besonders für Gleichstromnetze (DC), wo sie den Schutz verbessert und Ausfallzeiten reduziert.

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Andreas Weisl, Executive Vice President bei Infineon, verwies auf die zunehmende Komplexität von KI-Rechenzentren und automatisierten Fabriken. Diese Branchen benötigten eine effizientere Stromverteilung, um höhere elektrische Lasten zu bewältigen. Markus Grabmeier, CEO von Siemens Smart Infrastructure, ergänzte, dass DC-Anwendungen den Energieverbrauch senken und Materialkosten sparen könnten.

Eine funktionsfähige Demonstration des Sentron-3QD2-Schalters wird auf dem Messestand von Infineon während der PCIM Europe 2026 zu sehen sein. Die Veranstaltung findet vom 9. bis 11. Juni in Nürnberg statt. Besucher können dort erleben, wie die kombinierte Technologie die Leistungsdichte und Systemzuverlässigkeit erhöht.

Die Zusammenarbeit zwischen Infineon und Siemens zielt auf widerstandsfähigere und energieeffizientere Stromsysteme ab. Ihre gemeinsame Technologie soll Branchen unterstützen, die steigende Anforderungen an Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit stellen. Die Partnerschaft ebnet zudem den Weg für künftige Innovationen in der Strominfrastruktur.

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