ISSF-Weltcup in München: 696 Schützen kämpfen um Medaillen und Asien-Spiele-Qualifikation
Aysel MitschkeISSF-Weltcup in München: 696 Schützen kämpfen um Medaillen und Asien-Spiele-Qualifikation
ISSF-Schieß-Weltcup in München gestartet – 696 Athleten aus 80 Ländern am Start
In München hat der ISSF-Schieß-Weltcup begonnen, der vom 24. bis 31. Mai stattfindet und 696 Sportschützen aus 80 Ländern zusammenbringt. Das Turnier dient nicht nur als wichtiger Wettbewerb, sondern auch als Generalprobe für die 20. Asienspiele, die im September in Japan ausgetragen werden. Unter den Teilnehmern ist Vietnams Lê Thị Mộng Tuyến, eine ehemalige Olympionikin und amtierende SEA-Games-Siegerin.
Tuyến geht in drei Disziplinen an den Start: im 10-Meter-Luftgewehr-Einzel der Frauen, im 10-Meter-Luftgewehr-Mixed-Team sowie im Dreistellungskampf mit dem Kleinkalibergewehr über 50 Meter. Dabei trifft sie auf starke Konkurrentinnen aus Schießnationen wie Indien, China, Japan, Südkorea und Kasachstan.
Ihr Trainer, Nguyễn Duy Hoàng, zeigt sich überzeugt, dass sie sich in Topform befindet und hochmotiviert ist. Der Weltcup fungiert zugleich als letzte Standortbestimmung vor den Asienspielen in Japan, wo Vietnams Pistolen-Team – darunter die ehemaligen Asienmeister Trịnh Thu Vinh und Phạm Quang Huy – auf Goldjagd geht.
Das Turnier ist Teil einer größeren Serie: In diesem Jahr finden Weltcup-Stationen in acht Ländern statt. Austragungsort der aktuellen Ausgabe ist das Olympische Schießzentrum München, wo sich die weltbeste Elite des Schießsports misst.
Für Tuyến ist der Wettbewerb eine wichtige Bewährungsprobe vor den Asienspielen. Auch Vietnams Pistolenmannschaft reist mit hohen Medaillenerwartungen nach Japan. Die Ergebnisse des Weltcups werden zeigen, wie gut die Athleten auf die bevorstehenden Wettkämpfe vorbereitet sind.






