Jahn Regensburg holt Ex-Red-Bull-Manager als neuen Sportdirektor in der Krise
Cathrin BlümelJahn Regensburg ernennt Schmalhofer zum Sportdirektor - Jahn Regensburg holt Ex-Red-Bull-Manager als neuen Sportdirektor in der Krise
Der SSV Jahn Regensburg hat Alexander Schmalhofer als neuen Sportdirektor verpflichtet. Der 38-jährige Münchner wechselt nach einer Station bei Red Bull zum Verein, wo er Teams in Leipzig, Brasilien und New York verantwortete. Sein Amtsantritt erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt: Regensburg kämpft in der 3. Liga um den Klassenerhalt und liegt nach 14 Spielen nur einen Punkt über dem Relegationsplatz.
Der Verein war in der vergangenen Saison aus der 2. Bundesliga abgestiegen. Seitdem kommt die Mannschaft in der 3. Liga nicht recht in Fahrt und belegt aktuell Platz 16. Trotz der Schwierigkeiten gab es auch Lichtblicke – etwa Mittelfeldspieler Noel Eichinger, der in der Saison 2025/26 mit 10 Toren und 6 Vorlagen in 39 Einsätzen (davon 15 direkte Torbeteiligungen in 28 Ligaspielen) überzeugte und zur Spielzeit 2026/27 zum Karlsruher SC in die 2. Liga wechselte.
Mit Schmalhofer soll die sportliche Struktur des Vereins gestärkt werden. Geschäftsführer Philipp Hausner betonte, dass dessen Fachwissen und internationale Erfahrung entscheidend für die Verpflichtung waren. Zuvor arbeitete Schmalhofer mehrere Jahre bei Red Bull und war für verschiedene Clubs in unterschiedlichen Ländern tätig.
Aktuell steht Regensburg knapp über der Abstiegszone – ein einziger Punkt trennt die Mannschaft von den gefährdeten Plätzen. Schmalhofers Aufgabe wird es sein, den Kader zu stabilisieren und den Verein aus dem Abstiegskampf zu führen.
Er übernimmt das Amt in einer entscheidenden Phase für Regensburg. Seine Expertise in der Spielerentwicklung und im internationalen Klubmanagement könnte entscheidend sein, um den Klassenerhalt in der 3. Liga zu sichern. Der Verein will an individuelle Erfolge anknüpfen und gleichzeitig die allgemeinen Leistungsprobleme in der Liga angehen.






