08 June 2026, 10:23

Jekaterinburgs "Lange Nacht der Museen" feiert 20. Jubiläum mit Rekordprogramm

"Night", wenn Geschichte lebendig wird: 101 Veranstaltungsorte nehmen an der Museumsjubiläumsaktion in Jekaterinburg teil

Jekaterinburgs "Lange Nacht der Museen" feiert 20. Jubiläum mit Rekordprogramm

Jekaterinburg feiert 20. Jubiläum der „Langen Nacht der Museen“ mit Rekordbeteiligung

Mit 101 teilnehmenden Veranstaltungsorten hat Jekaterinburg das 20-jährige Jubiläum seiner jährlichen „Langen Nacht der Museen“ gefeiert – so viele wie noch nie. Das Programm reichte von der Reisegeschichte der Sowjetzeit über seltene Mineraliensammlungen bis hin zu Frühformen der Computertechnik. Die Organisatoren setzten dabei sowohl auf kulturelles Erbe als auch auf moderne Kreativität in der gesamten Stadt.

Ein Höhepunkt war die Ausstellung im Museum für Steinschneide- und Juwelenkunst, wo Besucher ein großes Abenteuer basierend auf finno-ugrischen Mythen erlebten und gleichzeitig seltene Mineralien bewundern konnten. Besonders beliebt waren geführte Touren wie „Russisches Mosaik: Das Geheimnis des Malachits“ und „Der Kupferplatz“.

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Im Historischen Museum Jekaterinburgs erinnerte die Schau „Reiselust im Koffer“ an das 60-jährige Bestehen des örtlichen Reisebüros Sputnik. Die Ausstellung beleuchtete die strengen Regeln des Sowjet-Tourismus: Altersbeschränkungen, verpflichtende Charakterreferenzen und knappe Budgets – oft nur 15 bis 20 Dollar für eine gesamte Auslandsreise.

Derweil präsentierte sich der urale Kreativcluster L52 – auch als „Silicon Valley der Region“ bekannt – an zwei Standorten. Die Tour „Elektronische Zauberer“ zeigte frühe Computer wie die Ural-Maschine und das Fahrkartensystem Express 2Z und gab so Einblicke in die technologische Vergangenheit der Region.

Die 20. „Lange Nacht der Museen“ in Jekaterinburg vereinte Geschichte, Wissenschaft und Kunst in einem stadtweiten Event. Von klassischen Museen bis zu modernen Technologiezentren lockten interaktive Ausstellungen und seltene Exponate die Besucher an. Das Festival festigte einmal mehr den Ruf der Stadt als kulturelles und kreatives Zentrum im Ural.

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