31 May 2026, 04:30

Längere Pollensaison: Wie Allergiker ihre Beschwerden jetzt besser kontrollieren können

Wirksame Strategien gegen Frühlingsallergien

Längere Pollensaison: Wie Allergiker ihre Beschwerden jetzt besser kontrollieren können

Allergiker stehen vor wachsenden Herausforderungen, da die Pollensaison länger wird und die Belastung steigt

Zwischen 1990 und 2018 verlängerte sich die Pollensaison in Nordamerika um 20 Tage – vor allem aufgrund des Klimawandels. Doch mit den richtigen Strategien können Betroffene ihre Beschwerden besser in den Griff bekommen und die Belastung verringern.

Pollen wird immer schwerer zu vermeiden, doch einfache Maßnahmen helfen, seine Auswirkungen in Innenräumen zu begrenzen. Schuhe an der Tür auszuziehen und Kleidung, die draußen getragen wurde, sofort zu waschen, verhindert, dass sich Pollen in der Wohnung verbreiten. Auch Haustiere tragen Pollen im Fell – sie nach Aufenthalten im Freien abzuwischen oder zu baden, macht einen Unterschied.

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Ein Duschbad vor dem Schlafengehen entfernt Pollen von Haut und Haaren und lindert nächtliche Symptome. Für Allergiker ist es zudem hilfreich, die persönlichen Auslöser zu kennen, um gezielt gegensteuern zu können.

Medikamente spielen eine zentrale Rolle bei der Linderung. Antihistaminika mildern juckende Augen und laufende Nasen, während kortisonhaltige Nasensprays bei verstopfter Nase und Nasennebenhöhlenentzündungen helfen. Abschwellende Nasensprays wirken schnell, sollten aber nicht länger als fünf Tage hintereinander angewendet werden. Die korrekte Anwendung – den Kopf leicht nach vorne neigen und in Richtung Ohr sprühen – steigert ihre Wirksamkeit.

Angesichts der längeren Pollensaison sind Allergiker gefordert, proaktiver zu handeln. Durch die Kombination von Haushaltsroutinen und passenden Medikamenten lässt sich die Belastung deutlich reduzieren. Schon kleine Veränderungen wie das Waschen der Haustiere oder das Duschen vor dem Schlafengehen können den Alltag spürbar erträglicher machen.

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