Manuel Neuers Zukunft beim FC Bayern: Karriereende oder ein letztes Jahr als Libero-Torhüter?
Mariechen Grein GrothManuel Neuers Zukunft beim FC Bayern: Karriereende oder ein letztes Jahr als Libero-Torhüter?
Manuel Neuers Zukunft beim FC Bayern bleibt ungewiss – mit 40 steht er vor der Entscheidung zwischen Karriereverlängerung und Rücktritt
Der Klublegende, die 2011 von Schalke 04 für 22,5 Millionen Euro zum FC Bayern wechselte, steht bald die Wahl zwischen einem weiteren Karrierejahr und dem Ende seiner aktiven Laufbahn bevor. Ex-Trainer Felix Magath betont indes, der Torhüter gehöre nach wie vor zur Weltelite.
Neuer revolutionierte beim Rekordmeister die Rolle des Torwarts und gilt als Pionier des "Libero-Torhüters". Über ein Jahrzehnt prägte er die Dominanz des Teams: Bis 2026 sammelte er 12 Meisterschaften, zwei Champions-League-Titel (2013, 2020) und sieben DFB-Pokalsiege. Mit der Nationalmannschaft bestritt er 128 Länderspiele, gewann 2014 die WM und wurde als bester Torhüter des Turniers mit dem Goldenen Handschuh ausgezeichnet.
Trotz schwerer Verletzungen – etwa eines Beinbruchs in der Saison 2023/24 – blieb er Kapitän und unangefochtener Stammkeeper. Bis März 2026 absolvierte er 566 Pflichtspiele für den FC Bayern und hielt dabei 233 Mal seinen Kasten sauber.
Magath, der Neuer einst trainierte, stellt ihn in einer Liga mit Messi und Ronaldo – nicht als Spieler, aber als prägende Fußballpersönlichkeit. Der 70-Jährige ist überzeugt: "Manuel könnte noch drei Jahre auf höchstem Niveau spielen." Sein Rat ist eindeutig: "Er sollte so lange wie möglich weitermachen."
In den kommenden Tagen wird die Entscheidung fallen: Vertragsverlängerung oder Karriereende.
Neuers Wirken hat den Torwartposten neu definiert – eine einzigartige Kombination aus Führung, Klasse und Langlebigkeit. Egal, wie er sich entscheidet: Für den FC Bayern und den deutschen Fußball endet damit eine Ära. Der Verein wartet nun auf sein Signal, um die Planung für die nächste Saison abzuschließen.






