Münchens S-Bahn bekommt ein digitales Update – und das bringt Pendlern Hoffnung
Cathrin BlümelMünchens S-Bahn bekommt ein digitales Update – und das bringt Pendlern Hoffnung
Münchens veraltetes Stellwerk Ost ist nun durch ein modernes elektronisches System ersetzt worden. Die Aufrüstung soll die Zuverlässigkeit im stark frequentierten S-Bahn-Netz der Stadt verbessern, das täglich rund 840.000 Fahrgäste befördert. Behörden zufolge verlief die Umstellung reibungslos – seit dem 18. Juni laufen die Züge planmäßig.
Das alte Relaisstellwerk steuerte jahrzehntelang Signale und Weichen im Osten Münchens. Zwar bleibt es weiterhin für den Fern-, Regional- und Güterverkehr zuständig, doch das neue System übernimmt nun die Steuerung der S-Bahn-Stammstrecke – der am stärksten belasteten Eisenbahnlinie Europas. Das Stellwerk Leuchtenbergring bleibt weiterhin für den Abschnitt zwischen Leuchtenbergring und Berg am Laim verantwortlich.
Das Projekt hatte mit Verzögerungen zu kämpfen, da die Inbetriebnahme des neuen Stellwerks ursprünglich bereits vor zwei Jahren erfolgen sollte. Dennoch verlief die jüngste Umstellung ohne größere Probleme. Die Verantwortlichen betonen, dass die Modernisierung Störungen verringern und für pünktlichere Züge sorgen werde.
Ein zuverlässiger Nahverkehr ist für die Münchner essenziell, die täglich auf die S-Bahn angewiesen sind. Das elektronische System soll die Pünktlichkeit erhöhen und so die Auslastung auf einer der am stärksten genutzten Schienenstrecken Europas entspannen.
Das neue Stellwerk ist nun voll funktionsfähig und steuert die S-Bahn-Stammstrecke. Mit weniger Verspätungen soll die Umstellung Hunderttausenden Pendlerinnen und Pendlern eine reibungslosere Fahrt ermöglichen. Das alte System bleibt für andere Zugverbindungen im Osten der Stadt in Betrieb.






