29 April 2026, 20:25

Mysteriöse Greifvogel-Tode in Bayern: Polizei ermittelt wegen Giftanschlags

Ein toter Vogel mit einer Markierung "Sitta neumayer neumayer" auf einem Tisch, begleitet von zwei Papieren mit Text.

Tote Greifvögel am Inn-Brücke - Polizei ermittelt - Mysteriöse Greifvogel-Tode in Bayern: Polizei ermittelt wegen Giftanschlags

Reihe von Greifvogeltoden löst Polizeiermittlungen in Bayern aus

Im Laufe des Sommers wurden in zwei getrennten Gebieten nahe dem Inn 21 tote Greifvögel entdeckt. Die Behörden vermuten nun in mindestens einem der Fälle ein Verbrechen.

Anfang des Sommers fand man in Simbach bei Landau 17 verendete Greifvögel. Die Polizei geht davon aus, dass sie mit Carbofuran – einem verbotenen Pestizid – vergiftet wurden. Ein 64-jähriger Einwohner aus dem Landkreis Rottal-Inn gerät seitdem als Hauptverdächtiger in den Fokus der Ermittler.

Nur wenige Tage später entdeckte man auf einer Brücke über den Inn in Neuhaus am Inn vier weitere tote Greifvögel. Anders als im Fall Simbach ist die Todesursache hier noch ungeklärt.

In Deutschland stehen alle Greifvögel unter strengem Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes. Wer sie verletzt oder fängt, begeht eine Straftat. Bei einer Verurteilung drohen bis zu fünf Jahre Haft oder hohe Geldstrafen.

Die Polizei ermittelt nun in beiden Fällen wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz.

Die Vorfälle haben Befürchtungen über illegale Wildtierverfolgung in der Region geschürt. Die Ermittlungen laufen noch, wobei sich die Behörden auf die mutmaßliche Vergiftung in Simbach konzentrieren. Das Ergebnis wird entscheiden, ob Anklage nach Naturschutzrecht erhoben wird.

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