Neuer Mobilfunkmast am Weitsee sorgt für Streit in Reit im Winkl
In der Nähe des Weitsees, unweit der Bundesstraße B305, ist ein neuer Mobilfunkmast entstanden. Bei der als "halbprovisorischer Antennenträger" beschriebenen Konstruktion handelt es sich um eine Maßnahme, um eine Lücke in der Netzabdeckung zu schließen. Doch bereits jetzt gibt es aus der Gemeinde Reit im Winkl Kritik an der Standortwahl.
Der Mast wurde errichtet, um eine sogenannte "weiße Fleck" zu beseitigen – ein Gebiet mit schlechter oder gar keiner Mobilfunkversorgung. Seine Position direkt an der vielbefahrenen B305 und in unmittelbarer Nähe zum See sorgt jedoch bei lokalen Verantwortlichen für Unmut.
Bürgermeister Matthias Schlechter informierte den Gemeinderat in einer aktuellen Sitzung über die Situation. Zudem kündigte er eine Informationsveranstaltung in Unterwössen an, bei der Anwohner mehr über das Projekt erfahren und ihre Meinung äußern können.
Der Mast soll vorerst als vorübergehende Lösung für die Probleme bei der Mobilfunkabdeckung dienen. Doch seine Inbetriebnahme hat bereits Reaktionen der Kommune ausgelöst. Weitere Details werden voraussichtlich bei der kommenden öffentlichen Veranstaltung in Unterwössen bekannt gegeben.






