25 April 2026, 20:27

Neuwied zeigt Flagge: Zwei Wochen gegen Rassismus mit Film, Begegnung und Protest

Plakat zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut mit einem kreisförmigen Logo mit einer Hand in der Mitte, umgeben von einem Lorbeerkranz, fetter weißer Schrift 'Internationaler Tag', auf einem hellblauen Hintergrund mit einem weißen Rand.

Neuwied zeigt Flagge: Zwei Wochen gegen Rassismus mit Film, Begegnung und Protest

Neuwied bereitet sich auf die Internationalen Wochen gegen Rassismus vor

Vom 16. bis 29. März finden in Neuwied die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Die Veranstaltungsreihe setzt sich mit den anhaltenden Herausforderungen von Diskriminierung und Ausgrenzung in der Gesellschaft auseinander. Ein Mix aus Filmvorführungen, Mahnwachen und Gemeinschaftsveranstaltungen soll die Bedeutung von Solidarität und Bewusstseinsbildung unterstreichen.

Das Programm startet am 16. März mit einer offiziellen Eröffnung am Luisenplatz. Zwei Tage später, am 18. März, lädt der albanisch-islamische Kulturverein Bashkimi e.V. zu einem gemeinsamen Iftar in die Sohler Straße 57 ein – eine Begegnung während des Ramadan.

Am 21. März folgt eine Mahnwache am Engel der Kulturen, die an diejenigen erinnert, die in Iran für Freiheit und Demokratie kämpfen. Einen Tag zuvor, am 20. März, zeigt das Jugendzentrum Big House den Film Das deutsche Volk, der sich mit Fragen von Identität und Zugehörigkeit beschäftigt.

Am 23. März empfängt das Neuwieder Mehrgenerationenhaus die Internationale Frauengruppe zu Gesprächen und Vernetzung. Zwei Tage später wird im Minski in der Schauburg der Dokumentarfilm Kein Land für niemanden – Festung Europa gezeigt, der die Migrationspolitik Europas kritisch beleuchtet.

Noch vor dem offiziellen Start der Hauptveranstaltungen findet am 14. März bei EIRENE ein Erste-Hilfe-Kurs unter dem Motto Erste Hilfe – Jeder kann Leben retten! statt, der für alle Interessierten offen ist.

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Die zweiwöchige Initiative steht in einer Zeit, in der rassistische Einstellungen sowie die Entmenschlichung von Geflüchteten, Migrant:innen und marginalisierten Gruppen weiterhin präsente Probleme darstellen. Durch Diskussionen, Filme und gemeinsame Mahlzeiten möchten die Veranstalter:innen das Verständnis fördern und Diskriminierung in der lokalen Gemeinschaft entgegenwirken. Alle Veranstaltungen sind öffentlich, weitere Informationen gibt es bei den örtlichen Organisator:innen.

Quelle