Ocasio-Cortez warnt vor Isolationismus und fordert globale Einheit für die Demokratie
Mariechen Grein GrothOcasio-Cortez warnt vor Isolationismus und fordert globale Einheit für die Demokratie
Die demokratische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez hat auf der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz zu einer stärkeren globalen Zusammenarbeit zum Schutz demokratischer Werte aufgerufen. Sie warnte, dass wachsender Isolationismus und Autoritarismus die internationale Stabilität bedrohten. In ihrer Rede betonte sie die Notwendigkeit von Einheit unter demokratischen Nationen in unsicheren Zeiten.
Ocasio-Cortez kritisierte die Politik der Trump-Regierung zwischen 2017 und 2020, die ihrer Ansicht nach die transatlantischen Beziehungen schwächte. Dazu gehörten der Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen, Angriffe auf die NATO sowie die Auslösung von Handelskriegen, die die Beziehungen zur EU belasteten. Ihre Bedenken standen im Kontrast zu den späteren Bemühungen der Biden-Regierung, die Partnerschaften wieder aufzubauen.
Seit 2021 hat die USA unter Präsident Biden Schritte unternommen, um Bündnisse zu erneuern. Dazu zählen die Rückkehr zum Pariser Abkommen und zur Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Gründung des US-EU-Handels- und Technologierats in Pittsburgh sowie die Schaffung der Position eines US-EU-Sondergesandten für kritische und aufstrebende Technologien im Jahr 2022. Zudem wurde nach dem Abzug aus Afghanistan auf dem NATO-Gipfel 2021 in Brüssel die Zusage gegeben, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Darüber hinaus hat die USA seit der russischen Invasion 2022 über 60 Milliarden Dollar an Hilfsgeldern für die Ukraine bereitgestellt.
Auf der Konferenz unterstrich Ocasio-Cortez, dass die Zukunft der Demokratie davon abhänge, autoritären Tendenzen zu widerstehen und Freiheit sowie Gerechtigkeit zu verteidigen. Sie äußerte sich zuversichtlich, dass gleichgesinnte Partner bereit seien, bei gemeinsamen Werten zusammenzuarbeiten. Viele Teilnehmer stimmten ihr zu und unterstützten den Aufruf zu einer engeren internationalen Zusammenarbeit.
Trotz politischer Spaltungen verwies sie darauf, dass die Mehrheit der Amerikaner weiterhin eine demokratische, regelbasierte Weltordnung befürworte. Gleichzeitig warnte sie, dass die aktuellen Herausforderungen kollektives Handeln erforderten, um demokratische Normen zu bewahren und isolationistischen Tendenzen entgegenzuwirken.
Ocasio-Cortez' Äußerungen auf der Münchner Sicherheitskonferenz hoben die Bedeutung der transatlantischen Zusammenarbeit angesichts politischer Unsicherheiten hervor. Ihre Rede reiht sich ein in die breiteren Appelle für mehr Einheit unter demokratischen Nationen. Nun rückt in den Fokus, wie diese Bündnisse auf die anhaltenden Bedrohungen der globalen Stabilität reagieren werden.
Ocasio-Cortez and Crow outline working-class foreign policy vision at Munich Security Conference
Congresswoman Alexandria Ocasio-Cortez and Congressman Jason Crow presented an alternate U.S. foreign policy vision at the Munich Security Conference, focusing on working-class priorities. Their remarks highlighted key priorities:
- A call for U.S.-European alliances rooted in 'substantive and strategic shared priorities' to benefit working-class people.
- A commitment to avoid past military interventions while advancing 'shared innovation and investment'.
- A contrast with the Trump administration's policies, emphasizing fairness in global partnerships.






