27 March 2026, 06:24

Piet Mayr gewinnt knappe Stichwahl um Zornedings Rathaus mit nur 86 Stimmen Vorsprung

Ein historisches Bild mit dem Titel "Ein spannender Vorfall bei der Stimmabgabe - 18. Bezirk, Philadelphia, 11. Oktober", das eine Gruppe von Menschen mit Hüten zeigt, wobei eine Person Papiere hält.

Piet Mayr gewinnt knappe Stichwahl um Zornedings Rathaus mit nur 86 Stimmen Vorsprung

Piet Mayr hat sich in einer knappen Stichwahl seine vierte Amtszeit als Bürgermeister von Zorneding gesichert. Der 69-jährige CSU-Kandidat setzte sich nur mit 86 Stimmen Vorsprung gegen seinen unabhängigen Herausforderer Falk Skeide durch. Den Ausschlag gab schließlich der letzte Wahlbezirk – ein Briefwahl-Stimmbezirk –, in dem Mayr entscheidend in Führung ging.

Die Wahl war ein Duell zwischen dem seit 2008 amtierenden Bürgermeister Mayr und Skeide, einem 50-jährigen Unabhängigen, der von SPD, Grünen und der Freien Wählergemeinschaft (FWG) unterstützt wurde. Beide Kandidaten führten einen intensiven Wahlkampf, doch das Rennen blieb bis zuletzt eng.

Erste Ergebnisse zeigten ein fast ausgeglichenes Kräftemessen, wobei Skeide insgesamt 1.984 Stimmen auf sich vereinte. Die Entscheidung fiel im letzten Wahlbezirk, wo Mayr mit mehr als 100 Stimmen Vorsprung die Nase vorn hatte. Dieser späte Schub brachte ihm schließlich 50,9 Prozent der Gesamtstimmen ein und bescherte ihm den Sieg.

Mayrs Erfolg verlängert seine bereits 16-jährige Amtszeit als Zornedings Bürgermeister. Während seine früheren Wiederwahlen deutlicher ausfielen, erwies sich diese Wahl als seine bisher größte Herausforderung.

Das Endergebnis bestätigt Mayrs vierte Amtszeit – wenn auch mit dem knappsten Vorsprung seiner Karriere. Die Briefwahlstimmen entschieden schließlich die Wahl und brachten ihn an Skeides koalitionsgestützter Kampagne vorbei. Mayr wird nun weitere sechs Jahre als Bürgermeister von Zorneding regieren.

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