Puma revolutioniert seine Logistik mit neuem Transportmanagementsystem WinSped
Mariechen Grein GrothPuma revolutioniert seine Logistik mit neuem Transportmanagementsystem WinSped
Puma SE führt neues Transportmanagementsystem ein, um Logistik zu optimieren
Der Sportartikelriese Puma hat im Februar 2025 das System WinSped eingeführt, um seine Logistikprozesse zu vereinfachen. Ziel ist es, manuelle Fehler zu reduzieren und die Transparenz bei der Frachtabrechnung zu erhöhen. Der Schritt ist Teil der Bemühungen des Unternehmens, die Effizienz in seiner weltweiten Lieferkette weiter zu steigern.
WinSped, entwickelt von der LIS GmbH mit Sitz in Greven, übernimmt bereits die Rechnungsprüfung für den Großhandelsbereich von Puma in Zentraleuropa. Das System vergleicht eingehende Frachtrechnungen automatisch mit den vereinbarten Tarifen, weist Abweichungen aus und verringert so den Bedarf an manuellen Kontrollen. Bisher ist ein Logistikpartner aus dem Einzelhandel angebunden, bis Ende 2026 sollen fünf weitere folgen.
Die Entscheidung von Puma spiegelt die Anforderungen seines globalen Netzwerks wider, das sich über mehr als 120 Länder erstreckt. Mit rund 22.000 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 8,8 Milliarden Euro im Jahr 2024 benötigt das Unternehmen skalierbare Logistiklösungen. Über die Rechnungsbearbeitung hinaus plant Puma, WinSped zu einer vollständigen Transportmanagementplattform auszubauen, die verschiedene Abteilungen und Speditionen vernetzt.
Die LIS GmbH, die seit 44 Jahren Logistiksoftware entwickelt, beschäftigt über 240 Mitarbeitende in sechs europäischen Ländern. Das Unternehmen bietet modulare Systeme wie WinSped sowie eine cloudbasierte Lagerverwaltungslösung an. Puma will die Funktionen des Systems in den kommenden Monaten erweitern und weitere Logistikdienstleister integrieren, um seine europäischen Transportabläufe zu verbessern.
Die Einführung von WinSped markiert bei Puma den Übergang zu einer stärker automatisierten Logistik. Bis 2026 sollen fünf zusätzliche Spediteure an das System angebunden werden, was dessen Reichweite in Europa ausdehnt. Die Aufrüstung soll nicht nur die Abrechnungsgenauigkeit erhöhen, sondern auch das langfristige Wachstum des Unternehmens in der globalen Distribution unterstützen.






