Sägewerk Hofmann: Wie aus regionalem Holz nachhaltige Wertschöpfung entsteht
Mariechen Grein GrothSägewerk Hofmann: Wie aus regionalem Holz nachhaltige Wertschöpfung entsteht
Die Sägewerk Hofmann GmbH in Cadolzburg verarbeitet seit über einem Jahrhundert Holz aus der Region. Das 1920 gegründete Familienunternehmen wird heute in dritter Generation von Felix und Walter Dietrich geführt und beschäftigt rund 30 Mitarbeiter. Kürzlich öffnete der Betrieb seine Türen für einen exklusiven Einblick in die nachhaltige Holzverarbeitung – und begrüßte dabei auch Landrat Bernd Obst sowie Vertreter der Initiative "Gutes aus dem Fürther Land".
Felix Dietrich, der geschäftsführende Gesellschafter, führte die Gäste durch die verschiedenen Produktionsschritte – vom Stammholz bis zum fertigen Produkt.
Regional, zertifiziert, nachhaltig: Das Sägewerk setzt vor allem auf Fichte, ergänzt durch Kiefer und Lärche – sämtlich aus heimischen Wäldern und mit PEFC-Siegel. Diese Zertifizierung garantiert eine verantwortungsvolle Forstwirtschaft und enge Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten. Verarbeitet wird das Holz zu Schnittholz, Leisten, Furnieren und Brettern.
Null Abfall, maximale Wertschöpfung: Bei Hofmann bleibt nichts ungenutzt. Sägespäne und Hackschnitzel werden an nahegelegene Heizkraftwerke oder Reitställe verkauft – ein gelungenes Beispiel für Kreislaufwirtschaft, das Abfall vermeidet und der Region zugutekommt.
Landrat Obst lobte das Sägewerk als "Vorzeigebetrieb für regionale Verantwortung". Familienunternehmen wie Hofmann stärkten den Landkreis durch nachhaltiges Wirtschaften und bewährte Traditionen, betonte er.
Mit PEFC-zertifiziertem Holz und einer abfallfreien Produktion verbindet das Sägewerk Hofmann Tradition und moderne Nachhaltigkeit. Der jüngste Besuch unterstrich einmal mehr das Engagement des Unternehmens für verantwortungsvolle Forstwirtschaft und enge Verbundenheit mit der Region.






