29 March 2026, 20:28

Rassistische Beleidigungen und Vandalismus: TSV 1860 München in der Kritik

Gruppe von Menschen auf einem Fußballfeld mit einer roten und weißen Flagge im Vordergrund, einem Bogen mit der Aufschrift "Bayern München vs. Bayern Munich Betting Tips & Preview" im Hintergrund und einer großen Menge im Stadion.

Rassistische Beleidigungen und Vandalismus: TSV 1860 München in der Kritik

Ein Fan des TSV 1860 München steht unter Untersuchung wegen rassistischer Beleidigungen während eines jüngsten Spiels gegen Energie Cottbus. Bei dem Vorfall, bei dem der schwarze Spieler Justin Butler mit Affengeräuschen bedacht wurde, kam es zu einer zehnminütigen Spielunterbrechung. Unterdessen wurde auch von Vandalismus durch Anhänger des Vereins in der Nähe des Trainingsgeländes des FC Bayern München berichtet.

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Der rassistische Vorfall ereignete sich am Freitagabend im Stadion an der Grünwalder Straße im Münchner Stadtteil Giesing. Während des 3:0-Siegs des TSV 1860 München gegen Energie Cottbus richtete ein Zuschauer Affengeräusche gegen den gegnerischen Spieler Justin Butler, woraufhin der Schiedsrichter das Spiel unterbrach. Butler bezeichnete die Beleidigungen später als sowohl traurig als auch alarmierend und wies auf ihre bedauerliche Hartnäckigkeit im Fußball hin.

Unabhängig davon haben Fans des TSV 1860 München das nahegelegene Trainingsgelände des FC Bayern an der Säbener Straße zum Ziel genommen. Graffiti und Aufkleber verunstalten Verkehrsschilder, Versorgungsboxen, Zäune und öffentliche Bänke in der Gegend. Einige Botschaften enthielten Parolen wie "1860! In München-Giesing sind wir zu Hause. Die Stadt ist blau. Und das bleibt auch so", während andere Aufkleber des Rivalen 1. FC Nürnberg zeigten. Bisher hat der FC Bayern öffentlich nicht auf die Sachbeschädigungen reagiert.

Die beiden Vereine liegen in unmittelbarer Nähe zueinander – die Geschäftsstelle des TSV 1860 ist nur 700 Meter von den Anlagen des FC Bayern entfernt. Das Stadion an der Grünwalder Straße, in dem sowohl die erste Mannschaft des TSV 1860 als auch die U23 des FC Bayern spielt, befindet sich im selben Stadtteil.

Die rassistischen Beleidigungen gegen Justin Butler werden weiterhin untersucht, während der TSV 1860 München bisher keine Stellungnahme zu dem Vorfall oder den Vandalismus in der Nähe des Bayern-Trainingsgeländes abgegeben hat. Die räumliche Nähe der beiden Clubs verschärft die Spannungen, und es ist wahrscheinlich, dass die lokalen Behörden die weitere Entwicklung genau beobachten werden.

Quelle