30 May 2026, 20:24

Rechtsextremer Aktivist der Identitären Bewegung vor Remigrationsgipfel gestoppt

Deutsche Polizei hindert Remigrationsaktivisten am Besteigen des Flugs nach Porto

Rechtsextremer Aktivist der Identitären Bewegung vor Remigrationsgipfel gestoppt

Deutsche Behörden haben einem rechtsextremen Aktivisten vorübergehend die Ausreise untersagt, um seine Teilnahme an einer bevorstehenden nationalistischen Konferenz zu verhindern. Maximilian Märkl, Sprecher der Identitären Bewegung Deutschland (IBD), wurde am Flughafen München aufgrund eines kurzfristigen Ausreiseverbots angehalten. Die Maßnahme soll seine Teilnahme am Remigrationsgipfel 2026 verhindern, der am 30. Mai in Porto, Portugal, stattfinden soll.

Das Verbot wurde vom Bundespolizeipräsidium verhängt – nicht durch einen Gerichtsbeschluss – und gilt bis Mitternacht des 30. Mai, dem Tag der Konferenz. Die deutsche Polizei bezeichnet die Propagierung von Remigration als „problematisch“ und bringt sie mit der rechtsextremen Verschwörungstheorie vom „Großen Austausch“ in Verbindung.

Es ist nicht das erste Mal, dass Aktivisten für solche Veranstaltungen mit Reisebeschränkungen konfrontiert werden. Acht Personen war es bereits verboten worden, zum Remigrationsgipfel 2025 nach Mailand zu reisen. Unterdessen sieht sich der belgische Aktivist Dries Van Langenhove weiterhin mit juristischen Konsequenzen wegen seiner migrationspolitischen Positionen konfrontiert.

Der Fall hat politische Aufmerksamkeit erregt. Der AfD-Politiker Franz Schmid hat eine offizielle parlamentarische Anfrage zur Rechtmäßigkeit von Märkls Ausreiseverbot eingereicht. Der Gipfel in Porto soll nationalistische und remigrationsbefürwortende Aktivisten aus ganz Europa zusammenbringen.

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Das vorübergehende Ausreiseverbot unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen rechtsextremen Aktivisten und deutschen Behörden über die Remigrationsideologie. Märkls Fall reiht sich in frühere Einschränkungen ähnlicher Treffen ein, während nun rechtliche und politische Debatten geführt werden. Der Gipfel in Porto wird ohne seine Teilnahme stattfinden, da das Verbot bis zu seinem geplanten Ende in Kraft bleibt.

Quelle