Regensburgs G9-Umstellung: Wie das Von-Müller-Gymnasium Betreuung und Personal anpasst
Cathrin BlümelRegensburgs G9-Umstellung: Wie das Von-Müller-Gymnasium Betreuung und Personal anpasst
Regensburg stellt seine Schulen auf G9 um – Von-Müller-Gymnasium passt Betreuung und Personal an
Regensburg bereitet sich darauf vor, seine Schulen auf das neunjährige Gymnasium (G9) umzustellen. Von dieser Veränderung betroffen ist auch das Von-Müller-Gymnasium (VMG), wo derzeit Anpassungen bei der Nachmittagsbetreuung und der Personalplanung diskutiert werden. Gleichzeitig muss die Stadt die landesweite Lehrkräftesituation in Bayern in den Griff bekommen, die weiterhin angespannt bleibt.
Mit der Umstellung auf G9 entfällt am VMG die bisherige Verpflichtung für Schülerinnen und Schüler, an der Nachmittagsbetreuung teilzunehmen. Wer dennoch die Offene Ganztagsschule (OGTS) nutzen möchte, muss künftig mindestens zwei Nachmittage bis 16 Uhr verbindlich buchen.
Lehrkräfte, die bisher die kostenlose Nachmittagsbetreuung am VMG übernommen hatten, kehren nun in den regulären Unterricht zurück. Die Stadt, die für das schulische Profil und die Personalausstattung zuständig ist, hat bestätigt, dass der pädagogische Ansatz des VMG unverändert bleibt. Auch Wahlfächer und Förderprogramme werden wie bisher angeboten.
Ab dem neuen Schuljahr soll voraussichtlich ein privater Träger die Nachmittagsbetreuung übernehmen. Der Bildungsausschuss muss diesen Wechsel bis Ende Februar absegnen. Trotz der Neuerung bleibt die Betreuung am VMG für die Schülerinnen und Schüler kostenfrei.
Die Rückkehr zu G9 bringt mehr Flexibilität für die Familien am VMG: Die Nachmittagsbetreuung wird künftig freiwillig sein, wobei ein externer Anbieter die Organisation übernehmen soll. Die endgültige Entscheidung der Stadt steht noch aus und hängt von der Zustimmung des Ausschusses ab.
