Zoll stoppt Millionen-Fälschungen und illegale Exporte an der Grenze Suben
Mariechen Grein GrothZoll stoppt Millionen-Fälschungen und illegale Exporte an der Grenze Suben
Zollbeamte am Grenzübergang Suben haben in jüngster Zeit bedeutende Beschlagnahmungen vorgenommen. Sie konfiszierten gefälschte Kleidung im Wert von über 17 Millionen Euro und stoppten illegale Exporte. Die Waren wurden größtenteils aus der Türkei geschmuggelt und zwischen nicht markengebundenen Artikeln in Lastwagen versteckt.
Die Lieferungen mit gefälschter Kleidung betrafen mehr als 140 Luxusmarken. Zudem beschlagnahmten die Beamten über 9.000 gefälschte Verpackungen und Etiketten für Shisha-Tabak. Astrid Früchtl, Leiterin des Zollamts Suben, warnte, dass gefälschte technische Produkte oft verborgene Risiken bergen, die sich nicht sofort erkennen lassen.
Der Zoll verhinderte auch die Ausfuhr einer Laserschneidemaschine, die in den Iran geliefert werden sollte. Eine weitere Lkw-Ladung mit Kunststoffabfällen, die für die Türkei bestimmt war, wurde wegen Verstößen gegen das Abfallverbringungsgesetz gestoppt. Elvira Enders-Beetschen, Pressesprecherin des Zolls, wies darauf hin, dass viele Unternehmen mit billigen Fälschungen ihrer Produkte zu kämpfen haben.
Das Hauptzollamt Landshut veranstaltet am 26. April 2025 in Altdorf und am 10. Mai 2025 in Passau Zollinfotage, um über die Arbeit des Zolls zu informieren. Der Zoll überwacht die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften beim Warenverkehr, darunter auch Dual-Use-Güter und Abfallrestriktionen.
Die Beschlagnahmungen unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen durch den Handel mit Fälschungen und illegale Exporte. Der Zoll setzt weiterhin die Regularien für beschränkte Waren durch. Die Zollinfotage bieten die Gelegenheit, mehr über die Aufgaben und Arbeitsweise der Behörde zu erfahren.
