29 April 2026, 09:43

Riegelein schließt Schokoladenfabrik in Cadolzburg bis 2026 endgültig

Alte Karte von Hamburg, Deutschland, mit schwarzem Rand und Text, betitelt "Königreiche Württemberg", zeigt ein geografisches Gebiet Deutschlands.

Riegelein schließt Schokoladenfabrik in Cadolzburg bis 2026 endgültig

Der traditionsreiche Schokoladenhersteller Riegelein stellt seinen Produktionsstandort in Cadolzburg bis April 2026 ein. Die Entscheidung folgt auf Jahre rückläufiger Umsätze und steigender Kosten für Rohstoffe und Energie. Das 1953 gegründete Unternehmen kämpft seit Langem mit schwierigen Marktbedingungen und internationaler Konkurrenz.

Hauptgrund für die Schließung ist ein drastischer Rückgang der Aufträge. Höhere Preise für Zutaten und Energie sowie der globale Wettbewerb haben die Gewinnmargen stark belastet. In der Folge verlagert das Unternehmen die Produktion an andere Standorte, darunter Polen.

Von der Schließung betroffen ist nicht nur der Standort in Cadolzburg, sondern auch ein Lager in Forchheim, das ebenfalls geschlossen wird. Einige Abteilungen mit übergreifenden Funktionen bleiben jedoch in Cadolzburg erhalten. Das zum Konzern Gubor Schokoladen GmbH gehörende Unternehmen sieht keine Anzeichen für eine Markterholung und passt seine Produktionskapazitäten entsprechend an.

Die Stilllegung markiert das Ende der langjährigen Riegelein-Produktion in Cadolzburg. Bis April 2026 wird die Fertigung vollständig eingestellt und ins Ausland verlagert. Der Schritt spiegelt die anhaltenden Herausforderungen der Schokoladenbranche wider – von steigenden Kosten bis hin zu nachlassender Nachfrage.

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