20 June 2026, 20:18

Schulleiter lehnt 150-Euro-Spende für Schwimmunterricht aus politischen Gründen ab

Schule lehnt Spende für Schwimmunterricht ab - Weil der Spender konservativ ist

Schulleiter lehnt 150-Euro-Spende für Schwimmunterricht aus politischen Gründen ab

Ein Schulleiter in Bremerhaven hat eine Spende von 150 Euro von Jan Timke, einem konservativen Politiker, zurückgeweisen. Das Geld sollte Schwimmkurse für Schüler finanzieren. Der Schulleiter begründete die Ablehnung mit politischen Gründen.

Jan Timke, Mitglied des Bremer Landtags und Gründer der Bürgerbewegung Bürger in Wut, hatte die Spende angeboten, nachdem bekannt geworden war, dass der Schule die Mittel für den Schwimmunterricht fehlen. Seine Partei, die mittlerweile Teil des Bündnis Deutschland ist, ist unter den 16 Bundesländern nur in Bremen mit Sitzen im Parlament vertreten.

Der Schulleiter lehnte das Geld ab und teilte Timke später mit, dass ein anderer Spender gefunden worden sei. Timke kritisierte die Entscheidung scharf und warf dem Schulleiter vor, persönliche Ansichten über die Bedürfnisse der Kinder zu stellen. Zudem forderte er ein Ende der Politisierung von Schulen und der Überprüfung der politischen Haltung von Spendern.

Nach der Ablehnung lud Timke lokale gemeinnützige Organisationen ein, sich bei ihm zu melden, falls sie die 150 Euro nutzen könnten. Er wiederholte seine Verärgerung über die Haltung des Schulleiters und das grundsätzliche Problem, dass politische Voreingenommenheit die Bildungsförderung beeinträchtige.

Die 150 Euro bleiben von der Schule ungenutzt. Timkes Angebot an die Non-Profit-Organisationen besteht weiterhin, und der Schwimmunterricht wird mit alternativer Finanzierung stattfinden. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Spannungen um politischen Einfluss in öffentlichen Einrichtungen.

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