Schweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden überraschend ihre Karrieren
Mariechen Grein GrothSchweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden überraschend ihre Karrieren
Zwei der erfahrensten Ski-Cross-Athleten der Schweiz haben ihren sofortigen Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben. Romain Détraz und Jonas Lenherr, beide langjährige Säulen der Nationalmannschaft, beenden nach Jahren im Wettkampfsport ihre Karrieren. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für den Schweizer Ski-Cross.
Jonas Lenherr hinterlässt eine beeindruckende Bilanz: In seiner Laufbahn startete er bei 125 Weltcup-Rennen, erreichte zwölf Podestplatzierungen und feierte fünf Siege. Zudem vertrat er die Schweiz bei vier Weltmeisterschaften und ging bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang an den Start.
Romain Détraz wiederum stand viermal auf dem Weltcup-Podest, sein Höhepunkt war der Sieg im heimischen Arosa 2016. Seine Karriere war jedoch von wiederholten Rückschlägen geprägt, vor allem durch chronische Rückenprobleme, die seine Zeit im Sport maßgeblich prägten.
Beide Athleten waren jahrelang führende Persönlichkeiten im Schweizer Ski-Cross-Team. Nach den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina wird Détraz eine neue Rolle in der Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees übernehmen.
Mit dem Rücktritt von Détraz und Lenherr entsteht im Schweizer Ski-Cross-Team eine spürbare Lücke. Ihre Leistungen erstreckten sich über mehrere Saisonen und umfassten Erfolge auf höchstem Niveau. Nun steht das Team vor der Herausforderung, ohne zwei seiner prägendsten Sportler neu aufzubauen.






