Stadttheater-Sanierung platzt aus Budget und Zeitplan – ein Jahr Verzögerung
Hermann KreuselStadttheater-Sanierung platzt aus Budget und Zeitplan – ein Jahr Verzögerung
Sanierung des Stadttheaters mit schweren Rückschlägen
Die Renovierung des städtischen Theaters hat erhebliche Verzögerungen erlebt. Das Projekt liegt nun ein Jahr hinter dem Zeitplan und ist mit 5,5 Millionen Euro über dem Budget – die Gesamtkosten belaufen sich damit auf 45,6 Millionen Euro. Die geplante Wiedereröffnung verschiebt sich von Januar 2026 auf Januar 2027.
Für eine neu geschaffene Stelle als leitende Beraterin in der Stadtverwaltung hatten sich kürzlich acht Bewerberinnen und Bewerber interessiert. Die Wahl fiel auf Kim Theisen, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat. Sie verfügt über einen Bachelorabschluss in öffentlicher Verwaltung und arbeitet derzeit als Sachbearbeiterin im Bereich Bodenschutzrecht.
In ihrer neuen Position wird Theisen Andreas Lukas unterstellt sein, dem Amtsleiter der Behörde. Lukas war 2023 mit Unterstützung von CDU, SPD und Grünen in sein Amt gewählt worden – Theisen selbst hatte an seiner Berufung mitgewirkt.
Ihre bisherige Laufbahn umfasst die Mitgliedschaft im Hauptfinanzausschuss sowie im Prüfungsausschuss des Stadtrats. Diese Erfahrungen könnten ihr in der Beraterfunktion zugutekommen.
Während die Sanierung des Theaters mit Verzögerungen und steigenden Kosten zu kämpfen hat, bringt Theisens Ernennung politische Expertise in die Verwaltung ein. Der neue Zeitplan und das erhöhte Budget spiegeln die anstehenden Herausforderungen wider.






