Tankstellenmitarbeiter stiehlt Millionengewinn – doch der echte Gewinner bleibt unbekannt
Mariechen Grein GrothLotterie-Betrug: Tankwart verbirgt Kunden-Millionengewinn - Gewinn verloren - Tankstellenmitarbeiter stiehlt Millionengewinn – doch der echte Gewinner bleibt unbekannt
Ein Tankstellenmitarbeiter in Grasbrunn bei München stahl einem Kunden einen Gewinnlos im Wert von 1,477.777 Euro
Der Betrug flog auf, als der Angestellte im Juli 2024 versuchte, den Gewinn selbst einzustreichen.
Der Vorfall begann im April 2024, als der Verkäufer den eigentlichen Gewinner täuschte, indem er ihm fälschlicherweise mitteilte, das Los sei wertlos.
Die Straftat ereignete sich an einer Tankstelle in Grasbrunn: Ein Kunde reichte dort im April 2024 ein Spiel 77-Los zur Prüfung ein – ohne zu ahnen, dass es den Hauptgewinn von 1,477.777 Euro trug. Der Mitarbeiter belog ihn und behauptete, es gebe keinen Gewinn, behielt das Los jedoch für sich.
Zwei Monate später versuchte der Angestellte, das Geld bei der Lotto-Zentrale in München abzuholen. Sein Anspruch weckte Misstrauen, da die Registrierungsdaten auf dem Los nicht zu seiner Schilderung passten. Die Ermittler stellten zudem fest, dass er an der Verkaufsstelle, an der das Los abgegeben worden war, von der Teilnahme ausgeschlossen war.
Ein Gericht verurteilte den Mann später wegen Betrugs zu einer 15-monatigen Haftstrafe auf Bewährung. Der ursprüngliche Gewinner wurde nie ermittelt und hat den Preis bis heute nicht beansprucht.
Das gestohlene Los bleibt uneingelöst, der Gewinn von 1,477.777 Euro gilt damit als verloren. Mit der Verurteilung des Tankstellenmitarbeiters ist das Verfahren zwar abgeschlossen – doch die Identität des wahren Gewinners und mögliche nächste Schritte bleiben ungewiss.






