Tegut schließt Filialen und baut gleichzeitig neue Supermärkte auf
Mariechen Grein GrothTegut schließt Filialen und baut gleichzeitig neue Supermärkte auf
Tegut schließt Filialen um und passt Standorte an
Die deutsche Supermarktkette Tegut hat in den vergangenen Monaten mehrere Änderungen an ihrem Filialnetz vorgenommen. Seit November 2024 wurden neun Standorte geschlossen und zwei an andere Betreiber übergeben. Gleichzeitig eröffnete das Unternehmen sechs neue Märkte in verschiedenen Regionen.
Betroffen von den Schließungen sind unter anderem Filialen in Hallstadt, Hohenroth, München und weiteren Städten in Süddeutschland. Trotz dieser Anpassungen beschäftigt Tegut derzeit rund 7.700 Mitarbeiter in über 300 Supermärkten, die sich auf sechs Bundesländer verteilen.
Tegut überprüft regelmäßig sein Filialportfolio und passt es bei Bedarf an die geschäftlichen Erfordernisse an. In Bayern, wo das Unternehmen in Städten wie München, Würzburg und Fürth präsent ist, sind vorerst keine weiteren Schließungen geplant. Allerdings sollen laut Berichten etwa 50 Standorte in Süddeutschland und der Rhein-Main-Region für eine Übernahme angeboten werden.
Zu den jüngsten Schließungen gehört die Filiale in Hallstadt, die bereits ihre Türen geschlossen hat. Gleichzeitig übernimmt Edeka voraussichtlich rund 200 der etwa 350 Tegut-Märkte in Deutschland, wobei die genauen Zahlen für die Rhein-Main-Region noch unklar sind.
Die aktuellen Maßnahmen sind Teil einer umfassenderen Strategie zur Optimierung des Geschäftsbetriebs. Während einige Standorte geschlossen oder übertragen wurden, hat Tegut im selben Zeitraum sechs neue Filialen eröffnet. Dieser Spagat zeigt die Bemühungen des Händlers, in wichtigen Märkten präsent zu bleiben und sich gleichzeitig an veränderte Nachfrage anzupassen.
Tegut betreibt weiterhin ein großes Filialnetz mit über 300 aktiven Märkten in ganz Deutschland. Die jüngsten Schließungen und Übertragungen betreffen mehrere Städte, doch weitere Standortsließungen in Bayern sind vorerst nicht angekündigt. Der Fokus liegt derzeit darauf, das Portfolio anzupassen und gleichzeitig Stabilität für Mitarbeiter und Kunden zu gewährleisten.






