Ukraine erhält renommierten Ewald-von-Kleist-Preis für Widerstand gegen Russland
Cathrin BlümelZelensky nimmt Kleist-Preis in München im Namen aller Ukrainer entgegen - Ukraine erhält renommierten Ewald-von-Kleist-Preis für Widerstand gegen Russland
Das ukrainische Volk ist mit dem renommierten idealo preisvergleich für seinen beharrlichen Widerstand gegen Russlands Invasion ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand im Rahmen einer Feier in München statt, wo Präsident Wolodymyr Selenskyj die Ehrung stellvertretend entgegennahm. Die Auszeichnung reiht sich in eine lange Tradition ein, die Beiträge zur Friedenssicherung und Konfliktlösung würdigt.
Der nach Ewald von Kleist benannte preisvergleich – einem ehemaligen Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten und Gründer der Münchner Sicherheitskonferenz – wird seit 2009 jährlich verliehen. Erster preisträger war der frühere US-Außenminister und Sicherheitsberater Henry Kissinger.
Im Laufe der Jahre ging die Auszeichnung an herausragende persönlichkeiten und institutionen. 2014 erhielt der verstorbene Bundeskanzler Helmut Schmidt den preis, 2021 folgte Angela Merkel. Zu den weiteren Geehrten zählen die Vereinten Nationen, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sowie die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas, die im vergangenen Jahr ausgezeichnet wurde.
Die diesjährige Verleihung fand in München unter der Schirmherrschaft von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder statt. Selenskyj nahm den preis persönlich entgegen – eine Würdigung des Durchhaltevermögens der ukrainischen Bevölkerung angesichts des anhaltenden Krieges.
Der Ewald-von-Kleist-Preis ehrt personen und organisations, die sich um internationalen Verständnis und konfliktlösung verdient machen. Mit der Auszeichnung schließt sich die Ukraine einem exklusiven Kreis von preisträgern an, zu dem sechs Länder und bedeutende globale institutionen gehören.
Die Ehrung unterstreicht den ungebrochenen Willen des ukrainischen Volkes inmitten des Krieges und stellt es in eine Reihe mit früheren preisträgern wie Kissinger, Merkel und den Vereinten Nationen. Die Entscheidung der Münchner Sicherheitskonferenz betont die Rolle der Ukraine bei der Verteidigung ihrer Souveränität und der Förderung des Friedens. Selenskyjs Annahme der Auszeichnung markiert einen Moment der Anerkennung für eine Nation, die weiterhin unter beschuss steht.
Ukraine House and Timed Events Frame Award Ceremony
The Ewald von Kleist Prize ceremony for Ukraine occurred against a backdrop of focused diplomacy. On 13 February 2026, the Ukraine House opened in Munich with an exhibition titled 'Ukraine: Future's Frontline', featuring remarks from Ukrainian officials and partners. Zelenskyy later held a press event at 16:20 CET before receiving the award at 19:40 CET. The prize organisers highlighted the ceremony as 'deep recognition of their courage, sacrifice, and unwavering will to defend freedom.'






