29 April 2026, 14:30

Uli Hoeneß denkt über Rücktritt als FC-Bayern-Ehrenpräsident nach

Ein blau-goldenes Buch mit dem Wort "Bayern" auf einem kunstvoll gestalteten Cover.

Uli Hoeneß denkt über Rücktritt als FC-Bayern-Ehrenpräsident nach

Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern, hat angedeutet, dass er von seinem Amt zurücktreten könnte, falls der Verein dies für notwendig erachtet. Der 72-Jährige, eine prägende Figur in der Geschichte des Clubs, betont, dass sein Engagement einzig der Unterstützung – und nicht der Behinderung – der neuen Führung dienen solle.

Seine Äußerungen folgen einem Rat des Club-Legende Sepp Maier, der Hoeneß kürzlich aufforderte, sich zurückzuziehen, mit der Begründung, dieser mische sich weiterhin in zu viele Entscheidungen ein.

Hoeneß ist seit November 2019 Ehrenpräsident und seit Dezember desselben Jahres Mitglied des Aufsichtsrats. Zwischen 1979 und 2009 prägte er den FC Bayern als Manager, Präsident und später als Aufsichtsratsvorsitzender. Heute betont er, sein Fokus liege darauf, die nächste Generation von Entscheidungsträgern zu stärken.

Er hat deutlich gemacht, dass er und Karl-Heinz Rummenigge sich nur dann zu Wort melden, wenn sie den Eindruck haben, der Verein weiche von seinem Kurs ab. Läuft alles reibungslos, halten sie sich zurück. Hoeneß weist den Vorwurf zurück, er bremse den Fortschritt – stattdessen sieht er sich als Ratgeber und Erfahrungsträger.

Sepp Maiers jüngste Kritik zeichnet jedoch ein anderes Bild. Der ehemalige Torhüter argumentiert, Hoeneß habe Schwierigkeiten, loszulassen, und sei nach wie vor in zu vielen Bereichen des Vereins involviert. Trotzdem betont Hoeneß, dass ein möglicher Übergang stabil und verantwortungsvoll gestaltet werden müsse, um den langfristigen Erfolg des FC Bayern zu sichern.

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Ein Rückzug Hoeneß' würde das Ende einer Ära für den FC Bayern markieren. Sein Einfluss erstreckt sich über Jahrzehnte – von sportlichen Erfolgen auf dem Platz bis hin zu strategischen Entscheidungen im Vorstand. Für den Verein gilt es nun, seine Erfahrung mit dem Bedarf nach frischer Führung in Einklang zu bringen.

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