Vom CSU-Strategen zum Staatsminister: Ein politisches Multitalent übernimmt Verantwortung
Mariechen Grein GrothVom CSU-Strategen zum Staatsminister: Ein politisches Multitalent übernimmt Verantwortung
Ein langjähriger Politiker mit tiefen Wurzeln in Bayern hat eine neue Rolle in der Bundesregierung übernommen. Seit dem 6. Mai 2025 amtiert er als Staatsminister im Auswärtigen Amt und krönt damit eine Karriere, die Stationen in der Wirtschaft, im Bildungsbereich und über zwei Jahrzehnte im öffentlichen Dienst umfasst.
Sein beruflicher Werdegang begann in der freien Wirtschaft. Von 1997 bis 2000 bekleidete er eine Führungsposition bei der Gast Service AG, bevor er zwischen 2000 und 2002 in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Krauss-Maffei Wegmann tätig war.
2002 wandte er sich der Weiterbildung zu und absolvierte eine Ausbildung zum Marketingfachwirt für Elektronik an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing in München. Bereits ein Jahr später stieg er in die Politik ein – als stellvertretender Leiter für Politik und Parteiarbeit der Christlich-Sozialen Union in Bayern, eine Position, die er bis 2009 innehatte.
Seine politische Laufbahn erhielt weiteren Auftrieb, als er 2009 in den Deutschen Bundestag einzog. Zwischen 2012 und 2015 kehrte er zudem als Dozent an die Bayerische Akademie zurück und gab dort sein Fachwissen weiter.
Von 2014 bis 2018 übernahm er mehrere Verantwortungsbereiche als Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Es folgte von 2018 bis 2021 das Amt des europapolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Anschließend widmete er sich der Sicherheitspolitik und fungierte von 2021 bis 2025 als verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion.
Seine jüngste Ernennung zum Staatsminister im Auswärtigen Amt markiert ein neues Kapitel in einer von politischer und fachlicher Vielseitigkeit geprägten Karriere. Der Wechsel ins Auswärtige Amt spiegelt seine umfangreichen Erfahrungen in der nationalen und europäischen Politik wider. Mit Stationen in der Verteidigungspolitik, Europafragen und strategischen Parteiarbeit bringt er nun dieses Wissen in die deutsche Diplomatie ein.
Sein Werdegang – von wirtschaftlichen Tätigkeiten über die Bildung bis hin zur Spitzenpolitik – zeigt ein breites Expertenspektrum, das er nun in den Dienst der internationalen Beziehungen stellt.






